[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von daytradingde, Toni Totalverlust erwähnt. Toni Totalverlust sagte: Angie pops the Dollar – Merkel Rücktritt???: Merkel soll zurücktreten lese ich gerade in meinem Ticker?? Und promp… http://bit.ly/4rJ38f [...]
Philipp2 said: 17/01/2010 um 16:55
spekulieren Sie auch auf ein Wiederansteigen von Light Crude Oil (WTI) nach dem die Abwärtstrendlinie, die aus den Hochs der vorhergehenden mehrwöchigen Trading-Range gebildet werden kann, eventuell noch angelaufen wird, was gleichzeitig das 50er Retracement (76,29 $) der letzten Aufwärtsbewegung darstellt? Bei Gold hat sich im 60-Min Chart ein schöner Abwärtstrendkanal gebildet, der am 14. Januar kurz verlassen wurde, getestet und später bestätigt wurde. Der Schlusskurs vom Freitag beim Gold-Future (GCG0)schloss genau auf dem 38er Retracement der letzten Aufwärtsbewegung im Tageschart. Silber hat weniger ausgeprägt korrigiert und steht vor einem wichtigen Break-Out im Wochenchart (19,14 $). Hier könnte somit mehr Bewegung entstehen. Für weitere Preisanstiege bei Gold und Silber spricht auch die Stärke des Australischen Dollars, der auf Wochenbasis vor einem wichtigen Ausbruch steht, ebenso EUR gegen AUD. Kupfer zeigt eine erstaunliche Korrelation mit dem S&P 500 Index, der Korrelationskoeffizient der Preisveränderungen auf Tagesbasis für die Rally seit dem 9. März 2009 beträgt stattliche 0.94. Dax und S&P 500 haben wieder die große Aufwärtstrendlinie berührt. Der Euro ist bei dieser Analyse die große Unbekannte, denn für einen Ausbruch beim AUD müsste der Euro ebenfalls wieder deutlich zulegen, was aber momentan absolut nicht einzuschätzen ist. Ich habe an dem Gerücht von Merkels Rücktritt übernacht verloren, so verließ der Euro die Trading Range im 60 Min Chart und schloss unterhalb wichtiger kurzfristiger horizontaler Unterstützungen. Die weitere Unbekannte ist der Aktienmarkt. Diesmal ist es keine ausgemachte Sache, dass der S&P 500 die Korrektur umgehend zu neuen explosiven Aufwärtsbewegungen nutzt.Da WTI-Öl noch nicht „ganz“ korrigiert hat und die oben beschriebene Trendlinie getestet hat, glaube ich noch nicht an weitere Preisanstiege beim S&P 500 Index sofort in den ersten Handelstagen. Wenn die Preise beim S&P 500 allerdings weiter steigen und der Euro gegen den Dollar wieder an Stärke gewinnt, dann bevorzuge ich Silber über Gold, Kupfer, den Aussie- Dollar, ebenso den Euro gegen den AUD shorten. Bei den Aktienindizes kaufe ich Nikkei-Futures und den Australischen All Ordinaries-Leitindex. Öl und Benzin wären ebenso Buys.
Ich sehe 3 Alternativen:
1)Die Märkte steigen mit ähnlich großem Momentum wie seit März 2009 nach oben. Dafür spricht, dass am Freitag eine Korrektur an die große Aufwärtstrendlinie sowohl beim S & P 500 als auch beim Dax stattgefunden hat. Dieser Swing unter Intermarket-Gesichtspunkten bedeutet weitere Ausbrüche bei AUDUSD und EURAUD. Hier stehen Mehrjahresextrema an. Tiedjes wellenanalyse spricht ebenso dafür.
2) Die amerikanischen Aktienmärkte tendieren für mehrere Wochen in einer Seitwärtsphase. Seitwärtsmärkte haben den ähnlichen Effekt wie Korrekturen, das Einpendeln in die Balance und Fair Value-Bereiche.
Für dieses Szenario sprechen historische Verlaufsmuster aus den 70ern und 2004. Die Info habe ich allerdings aus einem Essay. Das ist nicht mein eigenes Research.
3) Die Korrektur der Aktienmärkte setzt sich fort und es werden einige charttechnische Marken gerissen, ähnlich wie im Juni des letzten Jahres. Dann erübrigen sich die technischen Setups und die oben beschriebenen Ausbruchssetups, was für swing-trader bedeuten würde an der Seitenlinie zu stehen.
Philipp2 said: 17/01/2010 um 19:56
politischer werdende Devisenmärkte sind für den technisch orientierten Trader schlicht bullshit. warum?
ich muss leider feststellen, dass die devisenmärkte anfangen politisch zu werden. Die waren zu einem bestimmten maße schon immer politisch, klar angesichts der gegebenen Währungsverfassung, trotzdem konnte man sich auf einigermaßen unabhängige Zentralbanken verlassen.
was passiert wenn bei den Devisenmärkten die Politik mehr Einfluss bekommt:
– die Charttechnik verliert an Relevanz
– Informationen sind nicht mehr fair verteilt
woran mache ich das fest:
- die zwei größten Zentralbanken der Erde verfolgen entgegensetze Ziele, die langfristig auf einen KOnflikt hinauslaufen müssen, im Sinne dass einer verlieren wird
- Gerüchte über Merkels Rücktritt wurden im japanischen Markt gespielt und der Markt ignorierte in der kurzfristigen Zeiteinheit charttechnische Marken
- mit zunehmender Politisierung werden auch die übergeordneten Zeiteinheiten ohne charttechnische Fundierung getrieben, dann gewinnen im Grunde nur Leute, die große Wetten auf eine Meinung platzieren, wie Soro
dann werden Kurse plötzlich von diesen “politischen” Manövern beeinflusst
im Grunde werden die Märkte dann marktschreierisch und gerüchte getrieben, nur noch das Spielfeld von Hasardeuren, das ist eine ziemlich beschissene Entwicklung
IMO wird sich das auch wieder ändern – wir hatten das Problem schonmal 2007/2008….
Ich sehe im HFT ein viel größeres Problem…das im FX Markt weniger Relevanz hat (wegen der Liquidität). Wir brauchen mehr Vola (VIX >45) damit die Algorithmen Probleme bekommen und die falsebreaks weniger werden…
Von daher ist der FX Markt mir ehr sehr “unsympathisch” und ich nutze ihn nur zum Hedging…nicht zum aktiven Trading.
IMO sind wir wiederinmal in einer Übergangsphase von Hausse nach Baisse (in den Indices…) daher haben wir auch schon in unserer Jahresprognose 2010 davon gesprochen, dass Swingtrader vermutlich lange kein Land sehen werden (pauschalisiert) und daytrading das Mittel der Wahl ist – hier nur in Titeln die “in Play” sind….Ich merke auch, dass es im Moment sehr frustran ist (vgl. IFX – +4% dan -4% – wer tradet sowas auf swingbasis erfolgreich???
Pulver trocken halten ist meine Devise….!
Philipp2 said: 17/01/2010 um 21:01
Für Daytrading bin ich schlicht und einfach nicht mit den notwendigen finanziellen Ressourcen ausgestattet. Außerdem fehlt mir dazu der Vorteil um im Daytrading zu bestehen. Aber gerne möchte ich noch ein bißchen phantasieren: Wenn ich ausreichend kapitalisiert wäre, würde ich Rohstoffe und Indizes über Futures-Kontrakte handeln. Aktien sind mir nicht fair genug und durch die US-Börsenstruktur oft unfair gepreist (ECNs, Dark Pools)
Ich würde dann versuchen mit CBOT MarketProfile, Market Delta Software und Liquidity Data Bank (zur Unterscheidung der verschiedenen Handelsteilnehmer) zu handeln und das Tape zu lesen. Das setzt voraus, dass man sich intensiv mit der Auction Market Theoriy von Steidlmayer und Dalton auseinandersetzt. Im Grunde erstklassige Floor-Trader Techniken von zu hause nachahmen. Damit könnte man auch bei seitwärtslaufenden erratischen Märkten bestehen können. Das würde eine gewisse Zeit an sehr intensivem und theoretischen Studium voraussetzen, aber ich glaube einfach an das Zeug. Nicht umsonst wurde die Market Delta Software Schmiede von der CME Group übernommen.
Ich denke dass es nicht unbedingt zu einer Baisse kommen muss. Klar ist, dass die Gier erstmal aus dem Markt raus muss. Eventuell haben wir noch einen explosiven Swing bei den Indizes vor uns. Dann fahre ich mein oben beschriebenes Setup voll aus. Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren Der Markt kann Balance und seinen fairen wert auch über eine zermürbende mehrwöchige Seitwärtsphase, die entweder leicht nach oben oder nach unten gehen kann. Diese Seitwärtsphase wäre für alle Swing Trader sehr zermürbend. Für uns sind kurze scharfe Korrekturen viel besser, der Markt hat seine Balance wiedegefunden und kann weiter trenden. Die Seitwärtsrange scheint mir für die US-Märkte übrigens mit einer Wahrscheilichkeit von 55 % zu kommen. Das sagt mir mein Kopf, mein Bauch glaubt an den starken move nach oben.
Philipp2 said: 17/01/2010 um 21:10
Wer meine Analyse aufmerksam gelesen hat und sich mit dem Downside-Momentum bei den Rohstoffen ein bißchen auskennt wird auch erahnen können was 2010 eventuell der absolute Mega Trade sein könnte! Voruassetzung ist dafür eine heftigere Korrektur im S & P 500 Index, also keine Seitwärtsrange und eine weitere Aufwertung des US-Dollars, ich denke nicht zu abwegige Szenarien.
…ich spiele verschiedene Szenarien durch und wir sind so positioniert das wir noch immer einen long-Überhang haben. Nur in Öl sind wir short….
Meine Erfahrung sagt mir, dass man jetzt einfach nerven braucht und schmerzen aushalten muss…wenn es das konto erlaubt. in der zwischenzeit versuchen wir die Swings mit daytrades zu hedgen….-mehr ist nicht drin. wenn der markt nichts hergibt soll man es bleiben lassen!
MarketDelta ist eine SUPER Software – habe damit schon gearbeitet..wir versuchen gerade zumindest in TOS was ähnliches ins Charting zu integrieren…(footprint…)…ist aber nicht so leicht weil es natürlich über das Volumen hinausgeht…wir testen MD aber parallel.
Tape-Reading ist IMO Pflicht für jeden (geht nicht mit CFD-Brokern…) wir machen im März ein 2 tägiges Intensiv-Seminar wo wir einen eigenen Tape-Reading Kurs einbauen werden….19. + 20.3. Ort ist noch nicht 100% fest. Der Verlag organisiert gerade. Entweder Frankfurt oder München.
Ich muss ehrlich sagen, dass mein kurzer ausflug ins Daytrading keine allzu angenehme Angelegenheit war…Ich komme nicht klar damit, dass ich pro Tag eine gewisse Summe ertraden muss. Es gibt nichts schlimmeres als nach einem geeigneten Setup ewig suchen zu müssen und gebannt vor dem Schirm zu sitzen. In dem Fall hat einen der Markt im Griff, eigentlich müsste es umgekehrt sein.
…ich genieße es eigentlich weil ich gerne schnell profite mitnehme…wir kombinieren swing- und daytrading haben dafür jeweils 2 sub-accounts in der plattform damit man nicht durcheinander kommt….aber es ist sehr stressig das stimmt!
Philipp2 said: 17/01/2010 um 21:30
wenn du den Footprint in den Griff bekommst ist es zum MarketProfile nicht mehr weit. Du kannst den Bid / Ask Footprint und VWAP im Hauptfenster laufen lassen und parallel das aktuelle Market Profile der Handelssitzung in einem weiteren Fenster laufen lassen. Was mir aufgefallen ist, dass die die MP und MD verwenden auf dem Intermarket-auge total blind sind und meistens nur den E-Mini SP 500 traden. Das macht den Vorteil wieder wett. Aber kombiniere mal MP mit Intermarket…..!!
damit hättest du bspw. ohne Probleme erkennen können, das Gold den aktuellen Abwärtstrendkanal unter derartigen Footprints nicht verlassen hätte, sondern dass das ein von floor tradern initiierter Fake war,
“–damit hättest du bspw. ohne Probleme erkennen können, das Gold den aktuellen Abwärtstrendkanal unter derartigen Footprints nicht verlassen hätte, sondern dass das ein von floor tradern initiierter Fake war,”
hast du zufällig einen screenshot?
Philipp2 said: 17/01/2010 um 22:07
ich denke, dass diese Bewegung fürs Swing Trading nicht allzu relevant ist. es ging um +- 5 BP aber einige ungeduldige Swing-Trader spekulierten auf einen Ausbruch und gingen long. Die Frage stellt sich hier doch ob du das alles wissen musst oder ganz einfach die Geduld aufbringst die nächste 3 Stunden Candle abzuwarten oder auch die Tagescandle wenn du eh swing trading betreibst.
Ich habe mich auch im studium näher mit den Futuresmärkten auseinandergsetzt. Die Anonymität im Matching-Prozess und das nebeneinander zwischen elektronischen und open outcry märkten in verbindung mit der liquiditästdatenbank, die am Tagesende das Volumen zu den jeweiligen Preislevels der einzelnen Händlergruppen veröffentlicht und nicht zu vergessen unterschiedliche laufzeiten, die wertvolle infos beinhalten, gibt diesen märkten ein annehmbares level an transparenz und fairness,
Philipp2 said: 17/01/2010 um 22:09
ich denke dass ich dieses Projekt wie ein floor trader zu handeln allein fast nicht stemmen kann. Ich bin auf der Suche nach Gleichgesinnten um eine Art Projekt aufzuziehen.
Philipp2 said: 17/01/2010 um 22:16
ich hab dir einen esignal chart des fake ausbruchs geschickt. per mail.
aber schau mal, das höchste volumen am freitag wurde generiert um das Fibo-resist zu verteidigen, es hätte ja auch die untere Begrenzung des Kanals angelaufen werden können. das sieht bullish aus, zumindest nicht bearish.
Philipp2 said: 17/01/2010 um 22:29
gleichzeitig hat der abwärtstrendkanal im Kupfer future (Comex) gehalten, was erstens für die validität des trendkanals im Gold spricht. wieso? weil kupfer mit größerem momentum ausgebrochen wäre und daher ein fake ausbruch gar nicht erst probiert wurde. bei silber hat er auch gehalten.
sicherlich das einzig wahre im daytrading, zumindest sagen dass die daytrader die ich kenne.
Ich habe keinen plan davon und es ist mir auch egal, aber wer sich dafuer interessiert kann sich den link mal anschauen
15/01/2010 um 09:26
das war nur meine short position – hab ne kettenreaktion ausgelöst!
15/01/2010 um 13:31
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von daytradingde, Toni Totalverlust erwähnt. Toni Totalverlust sagte: Angie pops the Dollar – Merkel Rücktritt???: Merkel soll zurücktreten lese ich gerade in meinem Ticker?? Und promp… http://bit.ly/4rJ38f [...]
17/01/2010 um 16:55
spekulieren Sie auch auf ein Wiederansteigen von Light Crude Oil (WTI) nach dem die Abwärtstrendlinie, die aus den Hochs der vorhergehenden mehrwöchigen Trading-Range gebildet werden kann, eventuell noch angelaufen wird, was gleichzeitig das 50er Retracement (76,29 $) der letzten Aufwärtsbewegung darstellt? Bei Gold hat sich im 60-Min Chart ein schöner Abwärtstrendkanal gebildet, der am 14. Januar kurz verlassen wurde, getestet und später bestätigt wurde. Der Schlusskurs vom Freitag beim Gold-Future (GCG0)schloss genau auf dem 38er Retracement der letzten Aufwärtsbewegung im Tageschart. Silber hat weniger ausgeprägt korrigiert und steht vor einem wichtigen Break-Out im Wochenchart (19,14 $). Hier könnte somit mehr Bewegung entstehen. Für weitere Preisanstiege bei Gold und Silber spricht auch die Stärke des Australischen Dollars, der auf Wochenbasis vor einem wichtigen Ausbruch steht, ebenso EUR gegen AUD. Kupfer zeigt eine erstaunliche Korrelation mit dem S&P 500 Index, der Korrelationskoeffizient der Preisveränderungen auf Tagesbasis für die Rally seit dem 9. März 2009 beträgt stattliche 0.94. Dax und S&P 500 haben wieder die große Aufwärtstrendlinie berührt. Der Euro ist bei dieser Analyse die große Unbekannte, denn für einen Ausbruch beim AUD müsste der Euro ebenfalls wieder deutlich zulegen, was aber momentan absolut nicht einzuschätzen ist. Ich habe an dem Gerücht von Merkels Rücktritt übernacht verloren, so verließ der Euro die Trading Range im 60 Min Chart und schloss unterhalb wichtiger kurzfristiger horizontaler Unterstützungen. Die weitere Unbekannte ist der Aktienmarkt. Diesmal ist es keine ausgemachte Sache, dass der S&P 500 die Korrektur umgehend zu neuen explosiven Aufwärtsbewegungen nutzt.Da WTI-Öl noch nicht „ganz“ korrigiert hat und die oben beschriebene Trendlinie getestet hat, glaube ich noch nicht an weitere Preisanstiege beim S&P 500 Index sofort in den ersten Handelstagen. Wenn die Preise beim S&P 500 allerdings weiter steigen und der Euro gegen den Dollar wieder an Stärke gewinnt, dann bevorzuge ich Silber über Gold, Kupfer, den Aussie- Dollar, ebenso den Euro gegen den AUD shorten. Bei den Aktienindizes kaufe ich Nikkei-Futures und den Australischen All Ordinaries-Leitindex. Öl und Benzin wären ebenso Buys.
Ich sehe 3 Alternativen:
1)Die Märkte steigen mit ähnlich großem Momentum wie seit März 2009 nach oben. Dafür spricht, dass am Freitag eine Korrektur an die große Aufwärtstrendlinie sowohl beim S & P 500 als auch beim Dax stattgefunden hat. Dieser Swing unter Intermarket-Gesichtspunkten bedeutet weitere Ausbrüche bei AUDUSD und EURAUD. Hier stehen Mehrjahresextrema an. Tiedjes wellenanalyse spricht ebenso dafür.
2) Die amerikanischen Aktienmärkte tendieren für mehrere Wochen in einer Seitwärtsphase. Seitwärtsmärkte haben den ähnlichen Effekt wie Korrekturen, das Einpendeln in die Balance und Fair Value-Bereiche.
Für dieses Szenario sprechen historische Verlaufsmuster aus den 70ern und 2004. Die Info habe ich allerdings aus einem Essay. Das ist nicht mein eigenes Research.
3) Die Korrektur der Aktienmärkte setzt sich fort und es werden einige charttechnische Marken gerissen, ähnlich wie im Juni des letzten Jahres. Dann erübrigen sich die technischen Setups und die oben beschriebenen Ausbruchssetups, was für swing-trader bedeuten würde an der Seitenlinie zu stehen.
17/01/2010 um 19:56
politischer werdende Devisenmärkte sind für den technisch orientierten Trader schlicht bullshit. warum?
ich muss leider feststellen, dass die devisenmärkte anfangen politisch zu werden. Die waren zu einem bestimmten maße schon immer politisch, klar angesichts der gegebenen Währungsverfassung, trotzdem konnte man sich auf einigermaßen unabhängige Zentralbanken verlassen.
was passiert wenn bei den Devisenmärkten die Politik mehr Einfluss bekommt:
– die Charttechnik verliert an Relevanz
– Informationen sind nicht mehr fair verteilt
woran mache ich das fest:
- die zwei größten Zentralbanken der Erde verfolgen entgegensetze Ziele, die langfristig auf einen KOnflikt hinauslaufen müssen, im Sinne dass einer verlieren wird
- Gerüchte über Merkels Rücktritt wurden im japanischen Markt gespielt und der Markt ignorierte in der kurzfristigen Zeiteinheit charttechnische Marken
- mit zunehmender Politisierung werden auch die übergeordneten Zeiteinheiten ohne charttechnische Fundierung getrieben, dann gewinnen im Grunde nur Leute, die große Wetten auf eine Meinung platzieren, wie Soro
dann werden Kurse plötzlich von diesen “politischen” Manövern beeinflusst
im Grunde werden die Märkte dann marktschreierisch und gerüchte getrieben, nur noch das Spielfeld von Hasardeuren, das ist eine ziemlich beschissene Entwicklung
17/01/2010 um 20:11
IMO wird sich das auch wieder ändern – wir hatten das Problem schonmal 2007/2008….
Ich sehe im HFT ein viel größeres Problem…das im FX Markt weniger Relevanz hat (wegen der Liquidität). Wir brauchen mehr Vola (VIX >45) damit die Algorithmen Probleme bekommen und die falsebreaks weniger werden…
Von daher ist der FX Markt mir ehr sehr “unsympathisch” und ich nutze ihn nur zum Hedging…nicht zum aktiven Trading.
IMO sind wir wiederinmal in einer Übergangsphase von Hausse nach Baisse (in den Indices…) daher haben wir auch schon in unserer Jahresprognose 2010 davon gesprochen, dass Swingtrader vermutlich lange kein Land sehen werden (pauschalisiert) und daytrading das Mittel der Wahl ist – hier nur in Titeln die “in Play” sind….Ich merke auch, dass es im Moment sehr frustran ist (vgl. IFX – +4% dan -4% – wer tradet sowas auf swingbasis erfolgreich???
Pulver trocken halten ist meine Devise….!
17/01/2010 um 21:01
Für Daytrading bin ich schlicht und einfach nicht mit den notwendigen finanziellen Ressourcen ausgestattet. Außerdem fehlt mir dazu der Vorteil um im Daytrading zu bestehen. Aber gerne möchte ich noch ein bißchen phantasieren: Wenn ich ausreichend kapitalisiert wäre, würde ich Rohstoffe und Indizes über Futures-Kontrakte handeln. Aktien sind mir nicht fair genug und durch die US-Börsenstruktur oft unfair gepreist (ECNs, Dark Pools)
Ich würde dann versuchen mit CBOT MarketProfile, Market Delta Software und Liquidity Data Bank (zur Unterscheidung der verschiedenen Handelsteilnehmer) zu handeln und das Tape zu lesen. Das setzt voraus, dass man sich intensiv mit der Auction Market Theoriy von Steidlmayer und Dalton auseinandersetzt. Im Grunde erstklassige Floor-Trader Techniken von zu hause nachahmen. Damit könnte man auch bei seitwärtslaufenden erratischen Märkten bestehen können. Das würde eine gewisse Zeit an sehr intensivem und theoretischen Studium voraussetzen, aber ich glaube einfach an das Zeug. Nicht umsonst wurde die Market Delta Software Schmiede von der CME Group übernommen.
Ich denke dass es nicht unbedingt zu einer Baisse kommen muss. Klar ist, dass die Gier erstmal aus dem Markt raus muss. Eventuell haben wir noch einen explosiven Swing bei den Indizes vor uns. Dann fahre ich mein oben beschriebenes Setup voll aus. Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren Der Markt kann Balance und seinen fairen wert auch über eine zermürbende mehrwöchige Seitwärtsphase, die entweder leicht nach oben oder nach unten gehen kann. Diese Seitwärtsphase wäre für alle Swing Trader sehr zermürbend. Für uns sind kurze scharfe Korrekturen viel besser, der Markt hat seine Balance wiedegefunden und kann weiter trenden. Die Seitwärtsrange scheint mir für die US-Märkte übrigens mit einer Wahrscheilichkeit von 55 % zu kommen. Das sagt mir mein Kopf, mein Bauch glaubt an den starken move nach oben.
17/01/2010 um 21:10
Wer meine Analyse aufmerksam gelesen hat und sich mit dem Downside-Momentum bei den Rohstoffen ein bißchen auskennt wird auch erahnen können was 2010 eventuell der absolute Mega Trade sein könnte! Voruassetzung ist dafür eine heftigere Korrektur im S & P 500 Index, also keine Seitwärtsrange und eine weitere Aufwertung des US-Dollars, ich denke nicht zu abwegige Szenarien.
17/01/2010 um 21:12
…ich spiele verschiedene Szenarien durch und wir sind so positioniert das wir noch immer einen long-Überhang haben. Nur in Öl sind wir short….
Meine Erfahrung sagt mir, dass man jetzt einfach nerven braucht und schmerzen aushalten muss…wenn es das konto erlaubt. in der zwischenzeit versuchen wir die Swings mit daytrades zu hedgen….-mehr ist nicht drin. wenn der markt nichts hergibt soll man es bleiben lassen!
MarketDelta ist eine SUPER Software – habe damit schon gearbeitet..wir versuchen gerade zumindest in TOS was ähnliches ins Charting zu integrieren…(footprint…)…ist aber nicht so leicht weil es natürlich über das Volumen hinausgeht…wir testen MD aber parallel.
Tape-Reading ist IMO Pflicht für jeden (geht nicht mit CFD-Brokern…) wir machen im März ein 2 tägiges Intensiv-Seminar wo wir einen eigenen Tape-Reading Kurs einbauen werden….19. + 20.3. Ort ist noch nicht 100% fest. Der Verlag organisiert gerade. Entweder Frankfurt oder München.
17/01/2010 um 21:20
…Silber / Öl?
17/01/2010 um 21:20
Ich muss ehrlich sagen, dass mein kurzer ausflug ins Daytrading keine allzu angenehme Angelegenheit war…Ich komme nicht klar damit, dass ich pro Tag eine gewisse Summe ertraden muss. Es gibt nichts schlimmeres als nach einem geeigneten Setup ewig suchen zu müssen und gebannt vor dem Schirm zu sitzen. In dem Fall hat einen der Markt im Griff, eigentlich müsste es umgekehrt sein.
17/01/2010 um 21:23
kann MD auch Aktien darstellen?
17/01/2010 um 21:24
…ich genieße es eigentlich weil ich gerne schnell profite mitnehme…wir kombinieren swing- und daytrading haben dafür jeweils 2 sub-accounts in der plattform damit man nicht durcheinander kommt….aber es ist sehr stressig das stimmt!
17/01/2010 um 21:30
wenn du den Footprint in den Griff bekommst ist es zum MarketProfile nicht mehr weit. Du kannst den Bid / Ask Footprint und VWAP im Hauptfenster laufen lassen und parallel das aktuelle Market Profile der Handelssitzung in einem weiteren Fenster laufen lassen. Was mir aufgefallen ist, dass die die MP und MD verwenden auf dem Intermarket-auge total blind sind und meistens nur den E-Mini SP 500 traden. Das macht den Vorteil wieder wett. Aber kombiniere mal MP mit Intermarket…..!!
17/01/2010 um 21:34
stocks funktionieren natürlich in MD..!
17/01/2010 um 21:34
damit hättest du bspw. ohne Probleme erkennen können, das Gold den aktuellen Abwärtstrendkanal unter derartigen Footprints nicht verlassen hätte, sondern dass das ein von floor tradern initiierter Fake war,
17/01/2010 um 21:36
mhm…hab ich jetzt nicht auf dem radar gehabt…erzähl mal…
17/01/2010 um 21:38
was genau?
17/01/2010 um 21:43
“–damit hättest du bspw. ohne Probleme erkennen können, das Gold den aktuellen Abwärtstrendkanal unter derartigen Footprints nicht verlassen hätte, sondern dass das ein von floor tradern initiierter Fake war,”
hast du zufällig einen screenshot?
17/01/2010 um 22:07
ich denke, dass diese Bewegung fürs Swing Trading nicht allzu relevant ist. es ging um +- 5 BP aber einige ungeduldige Swing-Trader spekulierten auf einen Ausbruch und gingen long. Die Frage stellt sich hier doch ob du das alles wissen musst oder ganz einfach die Geduld aufbringst die nächste 3 Stunden Candle abzuwarten oder auch die Tagescandle wenn du eh swing trading betreibst.
Ich habe mich auch im studium näher mit den Futuresmärkten auseinandergsetzt. Die Anonymität im Matching-Prozess und das nebeneinander zwischen elektronischen und open outcry märkten in verbindung mit der liquiditästdatenbank, die am Tagesende das Volumen zu den jeweiligen Preislevels der einzelnen Händlergruppen veröffentlicht und nicht zu vergessen unterschiedliche laufzeiten, die wertvolle infos beinhalten, gibt diesen märkten ein annehmbares level an transparenz und fairness,
17/01/2010 um 22:09
ich denke dass ich dieses Projekt wie ein floor trader zu handeln allein fast nicht stemmen kann. Ich bin auf der Suche nach Gleichgesinnten um eine Art Projekt aufzuziehen.
17/01/2010 um 22:16
ich hab dir einen esignal chart des fake ausbruchs geschickt. per mail.
17/01/2010 um 22:19
klingt interessant…vielleicht wäre das was für ein projekt hier….kannst mir ja mal ne mail schreiben wenn du lust hast…
17/01/2010 um 22:20
mhm..noch nichts da…
17/01/2010 um 22:25
aber schau mal, das höchste volumen am freitag wurde generiert um das Fibo-resist zu verteidigen, es hätte ja auch die untere Begrenzung des Kanals angelaufen werden können. das sieht bullish aus, zumindest nicht bearish.
17/01/2010 um 22:29
gleichzeitig hat der abwärtstrendkanal im Kupfer future (Comex) gehalten, was erstens für die validität des trendkanals im Gold spricht. wieso? weil kupfer mit größerem momentum ausgebrochen wäre und daher ein fake ausbruch gar nicht erst probiert wurde. bei silber hat er auch gehalten.
18/01/2010 um 09:29
zu thema tape reading
http://www.orderflowanalytics.com/
sicherlich das einzig wahre im daytrading, zumindest sagen dass die daytrader die ich kenne.
Ich habe keinen plan davon und es ist mir auch egal, aber wer sich dafuer interessiert kann sich den link mal anschauen