Eine meiner großen Leidenschaften ist es Neues zu entdecken, mich selbst zu entwickeln und etwas in der Welt zu bewegen. 2009 ist bei mir viel passiert, auch neben dem Trading und ich möchte in diesem Blog einen kurzes Flashback machen was ich durch meine Trades über mich selbst durch die Börse gelernt habe.
2009 hat Chancen geboten die es SEHR SEHR selten gibt. Es lag sehr auf der Hand das es zumindest eine Erholung geben wird und wir haben das auch groß auf dem Blog an mehreren Stellen angekündigt und auch gehandelt. Die Statisik über die Erholungen nach ähnlichen Abstürzen wie 2008 in der Geschichte der Börse waren eindeutig. Ich hoffe der eine oder andere Leser konnte durch unsere Ankündigungen mitverdienen! Ich erinnere mich daran wie ich mit Philipp vor dem Screen war und wir uns gegenseitig angerufen haben als der Dow Jones seine Rally startete und über 8000 Punkte ging. Wir hatten in dieser Zeit Positionen teilweise 20 – 30 Dow Jones Kontrakte. Wir waren also mit 1-2 Ferarris in den US Märkten Long. Gemanaged von der Uni aus dem Hörsaal. Und das Ziel war diese zu halten bis die Erholung weitgehends stattgefunden hat und zumindest der RSI am Monatschart und Wochenchart in den neutralen Bereich gekommen sind. Was passiert wäre wenn wir all diese Set Ups mega diszipliniert durchgetradet hätte ist wahnsinn. Unser erster Ferarri mitte Zwanzig wäre drin gewesen. Locker. Oft tut es mehr weh wenn Profite entgehen als wenn man Verluste macht. Genauso habe ich mich gefühlt. Versteht mich nicht falsch, meine Trading läuft super doch einmalige Chancen muss man noch agressiver handeln, das unterscheidet SUPERTRADER von durchschnittlich erfolgreichen tradern. Wirkliche Toptrader wissen wann Sie das Risiko auch mal erhöhen und haben dann die Stärkte das durchzuhalten und bleiben bei der eingegangenen Wette. Ich habe gelernt noch agressiver zu handeln wenn ich wirklich gute Chancen sehe. Wenn wir die Eier gehabt hätten diese Trends am Tageschart noch gehebelter mit einer Pyramide (es geht darum in JEDER Korrektur wo alle anderen Marktteilnehmer ängstlich werden die gemachten Gewinne als neues Risiko einzusetzen und eine riesen Position aufzubauen, mit vollem Hebel in den Trend reinhängen) durchzuhalten dann hätten wir richtig , richtig, richtig viel Geld verdient. Bei einem einzelnen Trade kamen wir beide auf entgangene Profite von mehr als 300000 Euro. Zucker ist ein Beispiel. Kein Mensch hatte im Frühjahr über Zucker geschrieben. Niemand hat den Ausbruch erwähnt. Ich war der einzige, da ich beobachtete was Indien für Restriktionen im Futureshandel auflegte, wie die Situation mit Brasilien war und wo die Agriculture Rohstoffe herkommen und hinkommen könnten und in was für einem Marktumfeld wir uns in Rohstoffen befinden und was mit der Nachfrage in nächste Zeit vielleicht passieren würde. Ich tradete nicht nur fundamental sonder auch technisch und achtete auf das Sentiment. Dies ist mein Edge im Markt gewesen. Was war die Folge dieser Analyse? DIE STÄRKSTE RALLY IN ZUCKER SEIT 25 JAHREN und ich habe sie vorhergesagt. Klar ich habe davon profitiert und auch die ganze Rally lang Zucker als ETC gehalten. Doch ich habe keine Pyramide gebaut und in jeder Korrektur meine Gewinne wieder in dieselbe Wette gesteckt. Das nächste Mal werde ich meinen Fokus darauf richtigen das zu tun! Es ist immer das selbe Problem bei Trading. Die Emotionen. Wer damit gut umgehen kann hat gewonnen! Mir persönlich helfen NLP Strategien dazu sehr und ich beschäftige mich regelmäßig intensiv damit. 2010 möchte ich – egal wie das Marktumfeld ist meinen persönlichen Meilenstein legen. Man kann immer an der Börse Geld verdienen – es kommt auf dich an!
Eine der härtesten Erfahrungen bei Trades mit hohem Risk ist es emotional kein Problem damit zu haben mehrere Prozent Depotschwankung pro Tag auszuhalten. Man gewinnt 4000 Euro und am nächsten Tag sind 2000 davon vielleicht wieder weg. So ist das wenn man hoch gehebelt handelt und solche Chancen wie 2008 wahrnehmen will muss man sehr viel aushalten können. Jetzt würde ich auf einmal nicht mehr solche Risiken eingehen, diese guten Chancen sind vorerst einmal im Aktienmarkt dahin. Sollten wir ewig lang überdehnt nach oben trenden und ich sehe ein Top werde ich das gleiche an den Märkten umgekehrt probieren, doch das könnte noch lange dauern und man sollte keinen Trend fighten.
Und wie sieht es mit den Trends aktuell aus?
2010 wird ein spannendes Jahr!
Viel Erfolg
Valentin
Ich habe gelernt, dass ich noch knall härter traden muss was ICH sehe. Meinungen von anderen Menschen müssen mir schnurz pips egal sein. So egal das ich nie ein Problem damit habe die Gegenposition einzunehmen. Die Trades wo das so war waren oft die besten.
Ich darf NIEMALS und NIEMALS auf die Equity Entwicklung achten wenn man mit höheren Risiken tradet ansonst macht es einen emotional kaput. Man hält es nicht aus viel zu gewinnen und zu verlieren. Wenn ich euphorisch werde ist das nie ein gutes Zeichen. Hektisch auch nicht. Meine besten Trades entstanden aus Gelassenheit.
Traden lernen:
http://www.daytrading.de/trading-lernen-personal-coaching/








auf dem blog vielleicht aber zuckerrally kenne ich neben mir noch ein par leute die ordentlich verdient haben, nur die sagen das halt nicht oeffentlich, ist mir auch ein raetsel warum du sowas machst, waere mir zu schade den ganzen research zu machen und anderen das fuer umsonst zu sagen.
aber es gibt noch so viele chancen in der zukunft halb so wild.
was noch wichtig zu verstehen ist, ist
a) wie du sagsts man muss diese seltenen chancen erkennen und richtig handlen
b) die gelduld haben auf sie zu warten.
Ich habe eine menge verdient bei zucker, weiss aber auch das ich jetzt erstmal wieder lange auf so einen super trade warten muss, aber lieber warte ich auf den trade und mache da richtig fett kohle als jetzt wie verzweifelt hin und her zu suchen um etwas zu finden was nicht da ist. der gute jesse hats jagesagt er hat mehr geld mit seinem hintern verdient als mit traden. Zu wissen wann man nicht traden braucht ist unheimllich wertvoll, nur die broker mit ihrem ganzen cfd kram verfuehren immer wieder die leute zum kurzfristgen trading. glaube nicht das viele so viel geld im kurzfristigen trading verdienen wie wenn sie einfach mal auf einen richtigen trend warten und diesen erkennen.
guter Kommentar! Keep your ammunition dry
“Viel Geld verdient man nicht mit seinem Köpfchen, sondern mit seinem Sitzfleisch.”
Meine Worte am 1. 5. 2009:” In meinen Augen sind wir bei
Zucker am Ende vom Anfang eines Bullenmarktes. Man darf gespannt sein. ”
http://www.daytrading.de/2009/05/ein-zuckersuses-investment/
Ja, da gibts noch mehr Beispiele, was man nur hätte halten müssen, GOOG, AAPL, CBK, IFX…und das ganze Trading wäre viel stressfreier gewesen.
Das schwierige bei Trendtradern ist wohl nur, dass man, mir geht es zumindestens so, eine geringe Trefferquote hat, und damit mehr Frustrationserlebnisse hat als wenn man kleine Gewinne mitnimmt, wobei der trend einen aber dann entschädigen würde.
@gg, du scheinst ja ein echter Trendtrader zu sein, mich würde interessieren, ob es dir auch so geht, dass du eine eher geringe Trefferquote hast und ggf. mit weiten Stopps arbeitest, aber dann durch wenige Trends, die du findest, entschädigt wird?
@valentin, Zucker war ein super Treffer, falls die Frage nicht zu weit führt, würde mich mal eine Bilanz interessieren, ob du uns vielleicht eine ungefähre Prozentzahl nennen kannst, wie viel Profit du im letzten Jahr mit deiner Methode gemacht hast und auch deine Trefferquote würde mich interessieren?
@grizzly
Ne da hast du was falsch verstanden, ich bin eigentlich kein trend trader und habe eine sehr hohe trefferquote. ich handle nur commodities und suche mir die aus die fundamental und technisch stimmen, wie ich das genau mache ist natuerlich meine sache ich bin da bei weitem nicht so offen wie Philipp und Valentin.
Daher kann ich dir die frage nicht beantworten. Mich unterscheidet von vielen tradern dass ich nur die besten setups trade und wenn ich 3 monate keinen trade habe dann stoert mich das auch nicht. Aktien trade ich gar nicht, da ich da nichts zu meinem vorteil analysieren kann.
der zucker war ja auch kein trend trade im sinne der reinen technischen analyse, Valentin hat ja auch die fundamentals betrachtet, was bei rohstoffen besser geht als bei stocks meiner meinung nach. Wie gesagt ich trade nur auf dem wochenchart und ein daytrade sind fuer mich 30 tage. ich gucke mir den tageschart nur selten an und alles was unter dem tageschart ist gucke ich mir ueberhaupt nicht an habe ich auch kein intresse dran mir ist egal ob es ein einsteigssignal auf dem 60 min chart gibt oder auf sonst einer zeitebene.
Natuerlich spielt auch das pyramidieren eine sehr wichtge rolle bei mir, da ich das vertrauen in meine trades habe dass zu machen.
Ich trade selten und praezise und wenn es nichts zum traden gibt auch gut habe ich zeit andere sachen zu machen. Aber ich weiss dass ich immer wieder trades finden werde die super gewinne erzielen werden ich weiss nur nicht wann.
@Sentenzca
ließ mal Komm. 1 und denk nochmal nach. Sind wir bei der Caritas?
der Konjunktiv ist der beste Freund es Analysten weißt Du doch….
@Sentenzca
dein argument ist schwach finde ich.
a) Wenn du deinen eigenen trading style hast und es bei dir gut läuft brauchst du doch kein seminar von den beiden und auch keine infos. Dann kann es dir doch egal sein ob Valentin seine sachen postet. Ich wuerde von den beiden weder ein Seminar besuchen noch was fuer eine empfehlung bezahlen da ich nur mein sysem trade alles andere interessiert mich nicht.
b) Wenn es extrem gut mit dem trading laeuft, dann muessen die Seminare kostenlos sein und wenn es schlecht bei den beiden laeuft dann kosten die was. Ich denke mal seminare kosten zeit zeit ist das wertvollste was es gibt und wenn man die fuer ein seminar opfert dann will man eine gegenleistung dafuer also bares.
Valentin zeigt nur was bei trading geht und was dabei rauskommt wenn man die trades nicht richtig setzt. er haette mehr verdient bei diesem einen trade als mit seinen ganzen daytrades in den letzten jahren will ich mal behaupten. Wissen tue ich das nicht.
Ums auf den Punkt zu bringen.
Keiner muss ein Seminar beuschen, ich selber wuerde keine seminare besuchen, da ich keinen nutzen drin sehe. jeder kann fragen was auf einem seminar geboten wird und wenn er denkt dass es sich lohnt kann er hingehen.
Wenn dir jemand was kostenlos anbietet ist es noch verdaechtiger, es gibt im leben nichts geschenkt, dass muss man sich einfach merken.
Amen
“Konjunktiv”
Wie sagte Jens Lehmann nach dem verlorenen EM-Finale: Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers…
der ist gut Oink….
und Oil Prince auch gelöscht???
@ Oink
aber das doch einfach mach dir eine checklist.
I würde eine Seminar beuschen wenn
a) die noetige Transparenz da ist
b) die performance stimt
c) usw
ist nicht erfuellt deiner meinung seminar streichen
Ganz einfach und sich bei anderen Seminaren umsehen.
Die perfornace sagt nichts aus es gibt genug wege das zu fälschen ohne das du es merkst.
wie angekündigt löschen wir alle kommentare auf die wir keine lust haben.also bitte nicht wundern wenn mancher kommentar verschwindet.
“Valentin zeigt nur was bei trading geht und was dabei rauskommt wenn man die trades nicht richtig setzt. er haette mehr verdient bei diesem einen trade als mit seinen ganzen daytrades in den letzten jahren will ich mal behaupten. Wissen tue ich das nicht.” – so ist es. wobei ich habe trades schon richtig gesetzt nur hätte man mit noch höheren risk in den trends und vor allem noch aggressiverem nachkaufen in ALLEN korrekturen noch viel viel mehr verdienen können. und das ist 2009 an den märkten eine ausnahme gewesen weil die wahrschienlichkeit für einen heftigen rebound einfach sehr sehr groß war. so eine chance wird vermutlich nicht merh so schnell kommen. das ist alles was der post zeigen soll.
noch etwas: wir haben nie behauptet, dass wir ausschließlich vom trading leben können. dazu braucht man mehrere hundert tausend und die haben wir als studenten bis jetzt noch nicht verdient. es kann uns helfen finanzprodukte zu verkaufen um schneller zu dem besagten tradingkapital zu kommen. z.b. wenn du 10000 euro angespart hast (und das haben nicht serh viele studenten) und du machst ein paar hundert% dann wirst du nach steuern nicht gut davon leben können. du brauchst mehr startkapital wenn du auch davon was raus nehmen willst.
bis jetzt sind wir immer hinter allen ankündigungen gestanden: natural gas haben wir 2 mal daneben gegriffen und wurden ausgestoppt. macht aber nichts weil wir erst das risk erhöhen sobal der trade in unsere richtung läuft. alles andere sind kleine verluste. richtig aggresiv werden wir hier erst wenn der aufwärtstrend läuft.
wer aufhört zu lernen hat schon verloren. ich werde immer versuchen fehler zu finden bzw. nach möglichkeiten zu suchen oder mich selbst zu analyiseren was ich besser machen kann. jeder top star (egal ob musiker, unternehmer, autor oder trader) wird das so machen. deswegen hab ich auch kein problem damit zuzugeben, dass ich z.b. etwas hätte noch besser machen können.
Wie sagte Jens Lehmann nach dem verlorenen EM-Finale: Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers… – stimmt!! da geb ich dir absolut recht!!
doch gewinner sind die die am öftesten verlieren.fehler macht jeder, gewinner lernen aus fehlern und versuchen davon zu profitieren. wer das NICHT TUT der wird wirklich zum verlieren. ist kein zufall das der spruch von einem profi aus dem finale kommt…
und welcher deutsche seminaranbieter oder trader bietet öffentliche performance und transparenz? ich kenn keinen…
@ Valentin
den vergleich finde ich nicht so gut. Weil vollkommenen transparanz bietet ihr ja auch nicht.
Finde das so nen vergleich von einem fondmanager der dax ist 30% gefallen wir haben aber nur 28% verloren.
Aber soweit ich das verstehe bei euren seminaren geht es da ja mehr um arbeitstechniken als um peformance jagd.
Huch und jetzt ist mein Kommentar auch rausgeflogen – war doch eigentlich sachlich und ich habe doch niemand angesprochen, aber naja, aber gg möchte ich natürlich noch antworten
@gg
damit hast du Recht,
ich würde Mathenachhilfe bei jemand buchen, der mir z.B. gute Mathe-Noten nachweist
Schwimmunterricht z.B. bei jemand, der mir einen Rettungsschwimmer nachweist
und Tradingseminare nun mal bei jemand, der mir Performance nachweist und je mehr Performance er mir nachweist, desto mehr wäre ich bereit dafür zu bezahlen, also gehe ich davon aus, dass jemand, der Seminare anbietet und auch Performance hat, diese zeigt, damit er mehr daran verdient, logisch oder?
Ein Mittelstürmer wird an seinen Toren gemessen, ein Trainer an seinen Titeln und ein Trader nun mal an seiner Performance (über einen längeren Zeitraum, Glückstreffer zählen hier nicht)
Diesmal bitte nicht löschen.
@valentin
“und welcher deutsche seminaranbieter oder trader bietet öffentliche performance und transparenz? ich kenn keinen…”
Wenn ihr eine gute Performance habt, warum nutzt ihr diese nicht als überzeugenstes Argument für eure Seminare?
Wenn ihr ne dicke Performance nachweist, hätte ich vielleicht auch Interesse, aber sonst nicht, das wäre IMO die Katze im Sack,
“und welcher deutsche seminaranbieter oder trader bietet öffentliche performance und transparenz? ich kenn keinen…”
z.B. die Forexprofis ca. + 40 % in ca. 6 Monaten, dafür kosten die Seminare (ihr habt die Seminare doch hier sogar schon beworben) auch ordentlich Geld, aber man weiß, dass das System funktioniert und kann es transparent jeden Tag verfolgen.
“Aber soweit ich das verstehe bei euren seminaren geht es da ja mehr um arbeitstechniken als um peformance jagd.” – genau
“der Seminare anbietet und auch Performance hat, diese zeigt, damit er mehr daran verdient, logisch oder?” wir haben hier schon immer wieder performacne gezeigt, dann wurde kritisiert, dass wir nicht transparent sind (das argument versteh ich, weil wir nicht konsequent jeden trade gepostet haben mit entry und exit) , also haben wir nix mehr gezeigt bis wir jetzt das TOS konto handeln. und das brauch natürlich zeit bis man was über die performance aussagen kann…. also mal abwarten
cool wie die das bei forexprofis machen!
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von daytradingde, Toni Totalverlust erwähnt. Toni Totalverlust sagte: Was ich 2009 gelernt habe: Eine meiner großen Leidenschaften ist es Neues zu entdecken, mich selbst zu entwickeln … http://bit.ly/5iPrPr [...]
Darf man denn fragen, wie hoch ungefähr eure Jahresperformance in Prozent im letzten Jahr war?
@Valentin
Deinen Post finde ich erstklassig. Du beschreibst, was vielen von uns seit Jahren durch den Kopf geht … ABER folgendes muss ich kommentieren
:
Natürlich haben die “Supertrader” es drauf mehr zu riskieren und grosse Chancen besser für sich zu nutzen, das kann reich machen – ohne Frage – aber auch bettelarm.
Das Du ja gerne mit Wahrscheinlichkeiten hantierst, sollte Die klar sein, dass es …
1. von diesen “Supertradern” nur wenige gibt (also damit auch die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass einer von uns hier im Blog dazu gehört),
2. diese auch gerne mal zwischendurch pleite gehen und
3. man von manchem nie wieder hört, weil er sich umbringt
Du hast die Bewegung von Zucker vorausgesagt, das ist richtig – aber was bedeutet das schon? Du bist kein Wahrsager und der Markt kann sich jederzeit gegen Dich entscheiden; abgesehen davon kannst Du nichts vorhersagen
und schon gar nicht kannst Du diese Entscheidung mit Wahrscheinlichkeiten belegen – dies führt in das Gebiet der so-genannten “subjektiven Wahrscheinlichkeiten”.
Insbesondere den Dow-Move als Beispiel für hohe Wahrscheinlichkeit anzuführen ist mathematisch mehr als unkorrekt: auf wie viele Ereignisse stützt sich denn diese Theorie
. Sei es drum … Fakt ist, dass Ihr gut tradet und es IMHO genau richtig macht, stetiges Wachstum geht vor Reichtum – dass ist auch in der Wirtschaft die Maxime.
Jeder Rookie-Trader weiss, dass Rohstoffe Zyklen unterliegen, so kann ich z.B. immer im Winter Log-Trades im Öl eingehen – und seit 10 Jahren überlege ich schon all-year-winnnings-in zu riskieren – und ich hätte immer richtig gelegen (Wahrsager ?) – Ich habe es bisher nicht gemacht, weil es vom Prinzip her keine sinnvolle Strategie ist – denn es kann statt der Eisprinzessin doch mal die Sommer-Lilifee auftauchen und alles ist hin – man weiss es nicht
und natürlich noch zu gg;
“… nur die sagen das halt nicht oeffentlich, ist mir auch ein raetsel warum du sowas machst, waere mir zu schade den ganzen research zu machen und anderen das fuer umsonst zu sagen.”
Ohne Valentins “research” als “einziger Vorhersager” zu schmälern, haben etliche US-Blogs die Empfehlung schon im November und Dezember 2008 gegeben – und selbst wenn Du diese Empfehlung all Deinen Freunden gibst und Valentin sie vom Prater ruft … glaubst Du Zucker hätte dann seinen Weg geändert? Wenn er das hätte, wäre der research dazu ad absurdum geführt – quasi ein Paradoxon. Also warum nicht andere teilhaben lassen, wo ist Dein Problem damit? Als erfahrener Trader weisst Du selbst, Tipps udn Empfehlungen dieser Art sind Schall und Rauch und nur in ganz bestimmten Märkten dienen sie zur Manipulation – sicher nicht im Zucker-Markt.
LG Aurelius
P.S.: Und jetzt zum Abschluss noch mal zu Jesse Livermore (Gott hab ihn selig). Bei allen Respekt für seine Pionier-Arbeit, kann ich nicht nachvollziehen, was alle Welt an ihm findet – abgesehen davon, dass ich das Buch schlicht nicht mag, ist doch seine Karriere eine der armseligsten überhaupt – 100 Millionen zu verdienen ist ein absolute Kunst – ohne Frage, aber wer es schafft diese vollständig wieder zu verlieren … ja, da fehlen mir die Worte – was ist der? Eines sicher nicht: ein guter Trader!
Apropos Supertrader,
hab mal zufällig von der Trading-WM gehört, beeindruckend, dass der Weltmeister von 2008 auch 2009 gewonnen hat.
http://www.robbinstrading.com/worldcup/standings.asp
Wahnsinn, bei Siegerliste fällt mir das Ergebnis von 1987 auf:
1987: Larry Williams 11,376%
Der muss beim Crash richtig gut short gewesen sein…, hoffe, so ein Trade gelingt mir auch mal…
welches ferrari-modell solls denn sein?