Investing

Investing in Japan

Marc Faber, der den Börsencrash 1987 vorausgesagt hatte, hat heute erklärt, dass er den Eindruck hat, dass man in den Japanischen Markt wieder kaufen kann. Auch Philipp und ich glauben, dass der Japanische Markt eine gute Investitionsmöglickkeit für 2011 und 2012 darstellt. Der Japanische ETF für Japan ist EWJ. Im Moment handelt er bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20. Wenn der Yen-Wert gegenüber dem Dollar und dem Euro fällt, werden sie noch besser aussteigen. Die Profite der export-gestützten Konjunktur werden dann ansteigen. Ihr Handel mit China wächst stetig und außerdem werden sie zunehmend in Yen bezahlt, was einen großen Vorteil für das exportierende Land bedeutet. Weiters wurden auch die Handelsabkommen mit Indien gesteigert. Ihre Schulden sind einigermaßen isoliert, da sie vornehmlich von Japanischen Staatsbürgern getragen werden, ähnlich wie in Italien, nur in größerem Ausmaß. Die Popularität des Japanischen Premierministers Naoto Kan nimmt zwar stetig ab seit er als früherer Finanzminister an die Macht gekommen ist, für Japan hat das aber durchaus Tradition – Die Popularität fällt nach der Wahl stark ab. Wenn sie es schaffen, den 20-Jahres Zyklus zu durchbrechen und ihre Produktionsfertigkeiten wiedererlangen, kann es gut sein, dass wir eine wirkliche Bewegung sehen werden. Dennoch stellen Deflation, der Yen und das Investment-Klima eine Art Gegenwind dar. (Sie fühlen sich sehr wohl mit Cash in den Bilanzen und sind nicht dazu bereit Geld zu lächerlich niedrigen Sätzen für Investments zu leihen.) Die Finanzen sehen wieder besser aus nach dem Ausverkauf des Kapitalbedarfs von Basel und steigen seit Anfang November wieder an. Technisch gesehen haben wir es mit einer 15 Jahre alten Unterstützungslinie zu tun, die lange genug gefestigt wurde, um ein nettes Break nach oben hervorzubringen könnte, jetzt wo einige der fundamentalen und Makroökonomischen Probleme gelöst werden konnten. Der EWJ steht derzeit bei 5.5% für dieses Jahr, nachdem Marc Faber ihm nun aber die Prognose des Outperformers erteilt hat, könnte er noch viel höhere Preise erreichen. Hier der Chart des japanischen ETF's EWJ:

Physisches Gold als inflationssichere Anlageform

Börsencrash, Bankenpleite, Finanznot – die Schreckgespenster der Anleger an der Börse sind allgegenwärtig. Die Prognosen der Wirtschaftsexperten für die kommenden Jahre sehen düster aus. Die Griechenland-Krise führte uns die Zerbrechlichkeit des Wirtschaftssystems deutlich vor Augen. An der Börse macht sich Unsicherheit breit, die Anleger sind beunruhigt. Dafür gibt es gute Gründe. Spätestens nach der letzten großen Krise ist nur noch eines sicher: Die Geldanlage in Form von Wertpapieren an der Börse, die inflationssicher ist, gibt es nicht.

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Marktausblick für das Jahr 2010

Der folgende Investementausblick wurde von einem geschätzten Kollegen erstellt. Wir teilen einige Ansichten und ich möchte den Artikel hier veröffentlichen. Vielen Dank dafür an das Team von Blue Point Trading. Überblick Das Jahr 2010 schreitet voran und obwohl alle Trader und Investoren von den langen Ferien zurückgekehrt  waren, war eine ungewohnte Ruhe in den verschiedenen Anlageklassen vorzufinden. Der S&P 500 hatte sich seit Neujahr kaum von der Stelle bewegt und außer Rohstoffe, welche das Spiel der Spiele  für viele “Hedge” Fonds geblieben ist waren jegliche Märkte dicht zwischen die nah beieinander liegenden Bollinger Bänder gedrängt. Die dritte Januar Woåche jedoch brachte eine Unruhe in die Märkte, die man von den vergangenen acht Monaten nicht gewohnt war. Ist möglicher Weise diese Unruhe eine Warnung vor dem nächsten “perfekten” Sturm, welcher vor uns liegt oder ist das Jahr 2010 lediglich eine Wiederholung des langweiligen Investment Jahres von 2004? Auch auf dem Blog von Blue Point Trading findet man geteilte Meinungen darüber vor, wie sowohl sich im Kurzfristigem als auch im mittelfristigem Zeitraum  der Markt entwickeln wird. Was das langfristige Bild angeht, sind sich jedoch alle einig und fest davon überzeugt, dass die Jahre von hohem zweistelligem Zuwachs für den S&P 500 und hohem einstelligem Wachstum für die Weltwirtschaft gezählt sind. Vielmehr sind wir davon überzeugt, dass sich der S&P 500 in einem säkularen Bären Markt befindet, welcher 2007 begonnen hat. Trotz der Zuversicht  in Aktien und jeglichen Anlageklassen teilen wir den Optimismus nicht und glauben, dass uns dieser säkuläre Bären Markt weitaus länger verfolgen wird als 2010.  Nahezu garantiert werden sich im Laufe der Dekaden strukturelle Probleme herausstellen und Schwarze Schwäne werden entlarvt. Markt Ausblick 2010 Aktien Weder schlechter als erwartetes Wirtschaftswachstum noch schlechte Arbeitslosenzahlen werden die Schlüsseltreiber für 2010 sein. In diesem von Stimuli getriebenem Marktumfeld ist alles abhängig von der Nullzinspolitik der Federal Reserve. Sofern keine ernsthaften politischen Änderungen vorgenommen werden, wird uns die Nullzinspolitik 2010 den Weg weisen.  (geopolitische Risiken außen vorgenommen). Deshalb sehen wir 2 Hauptszenarien für das Jahr 2010. Szenario 1 (Blues Scenario): Keine oder nur eine leichte Veränderung der Nullzinspolitik in 2010 – Wir könnten das Jahr dort beenden wo wir angefangen haben Mit heftigen kurzfristigen Kurskapriolen sollten sich Aktien bis zur Mitte des Jahres auf 1200 S&P Punkte hervorkämpfen. Anschließend, infolge von langsamen Wachstum und höheren Zinsvermutungen werden alle Märkte  in einen festgefahren Zustand übergehen, um zu sehen wo uns der nächste Trend hinbringt. Wir könnten das Jahr dort beenden wo wir es angefangen haben. Scenario 2 (Snobtraders Scenario): Veränderung in der Nullzinspolitik – Großer Aufwärtstrend mit anschließendem Sell Off. Negativ zum Jahresende In der ersten Jahreshälfte sind Aktien wegen billigem Geld gezwungen höher zu steigen. Sobald die Federal Reserve signalisiert, dass sie den Leitzins wieder anziehen, wird es einen globalen Ausverkauf an den Aktienmärkten geben und am Ende des Jahres werden sie weitaus niedriger stehen als zu Jahresbeginn. Anleihen Unabhängig von der Nullzinspolitik glauben wir, dass Anleihen im Laufe des Jahres langsam fallen werden. Mehr Staatschulden und die Angst vor den ersten Staatsbankrotts, wie in Griechenland oder Dubai, werden die Zinsen höher drücken. Zusätzlich wird jedes aggressive Handeln der FED die Anleihenmärkte erschrecken. Trotzdem glauben wir, dass die große Anleihenblase noch nicht bereit ist zu crashen und wir diesem Ereigniss erst 2011 gegenüberstehen werden. US Dollar Dieses Jahr ist die Zukunft des US Dollar möglicherweise als einer der am schwierigsten zu vorhersehenden Anlageklassen zu beschreiben. Die Anzahl an Argumente Für und Gegen den US Dollar sind gleichmäßig verteilt. Mit der sich eventuellen auflösenden Korrelation zu den Aktienmärkten, wollen wir deshalb dieses Jahr keine Vorhersage für diese Anlageklasse geben, da die Chancen für Hoch, Runter oder Gleichbleibend gleich stehen. Dennoch wollen wir einige Pro und Contra Argumente aufstellen: Pro: -In Anbetracht eines Ausverkaufs in Aktien wird der US Dollar steigen, da die Währung immer noch als der “sichere Hafen” gilt -Geopolitisches Events werden höchstwahrscheinlich zu einem Anstieg im US Dollar führen -Die Geldkreirung die 2009 stattgefunden hat wird nicht so dramatisch, sein wie angenommen -Die Idee des Protektionismus wird die Politik schneller erreichen, als angenommen -Sollten Anleihen signifikant korrigieren, so wird der US Dollar höher stehen als zuvor, da viele ausländische Investoren sich gegen einen fallenden US Dollar absichern -Eine schwache US Wirtschaft hält die Angst einer Inflation zurück und wird ebenfalls zu einer Stärkung des Dollars führen Contra: -Die wirkliche US Wirtschaft (offizielle Daten außen vorgenommen) ist stagnierend, was weiteren Verkaufsdruck auf den US Dollar zu Folge haben wird -Es ist wahrscheinlich, dass Rohstoffe weiter steigen werden, was ebenfalls Dollar Negativ sein könnte -Zusätzliche Stimuli vom US Staat könnten eine weitere Erhöhung der Veschuldung zur Folge haben -Ein fortführendes Handelsdefizit wird einige Länder dazu bewegen, ihre Dollar Positionen abzusichern Rohstoffe Die Preisfeststellung für  Edelmetall, Öl oder Agrarrohstoff ist momentan von hoher Volatilität geprägt, da die Zukunft der Weltwirtschaft unsicher bleibt. Zusätzlich scheint es, dass Rohstoffe mehr denn je heftige Diskussionen zwischen bekannten Volkswirten, Großen Hedge Funds und anderen “Gurus” auslösen. (Rogers vs Roubini Debatte...) Aufrgund unseres persönlichen Ausblicks glauben wir, dass in der ersten Hälfte 2010 (dank der Nullzinspolitik) positives Momentum in fast allen Rohstoffklassen erhalten bleibt. Vor allen Dingen sehen wir dieses positive Momentum im Bereich der Edelmetalle, wodurch ein Misstrauensvotum gegenüber allem Papiergeld bestätigt wird.Später im Jahr könnten wir einen heftigeren Ausverkauf in dieser Anlageklasse sehen, so dass wir das Jahr dort beenden, wo wir es begonnen haben. Zusätzlich glauben wir, dass der wirkliche Test des Anstiegs im Rohstoffbereich nicht vor 2011 oder im späten 2010 eintreffen wird. Portfolio Strukturierung Am Ende unseres Ausblicks möchte das Team von Blue Point Trading Ihnen 2 verschiedene Möglichkeiten der Portfolio Strukturierung mit auf den Weg geben. Warum 2? Da sich, wie bereits am Anfang des Ausblickes erwähnt, Meinungen bei Blue Point Trading über den Kurz- und Mittelfristigen Zeitraum unterscheiden. Blues Portfolio Strukturierung 20 % Hoch verzinsliche Anleihen mit BBB Rating 20 % Emerging Markets 20% Technologieunternehmen 10% Commodities oder Managed Futures 30% Kurzfristige Anleihen – zum Gebrauch für Ausverkäufe Snobtraders Portfolio Strukturierung 50% Edelmetalle 20% Short Anleihen – Ticker TBT wäre dafür brauchbar 10% Managed Futures 20% Cash Zusammenfassung – Je besser es wird, desto schlimmer wird es Obwohl 2010 ein eher langweiliges Investment Jahr werden könnte, glauben wir bei Blue Point Trading, dass je besser alle Anlageklassen (speziell bei Aktien) im kurzfirstigen Zeitraum performen, desto schlimmer es auf lange Sicht werden wird. Ein Mix von sehr hohen Staatsverschuldungen, großer Risikobereitschaft an der Wall Street, eine Verringerung des Verschuldungsgrades bei Konsumenten und weitere hohe Abschreibungen in Bilanzen (Büroimmobilien Kollaps?) hat das Potenzial eine Krise auszulösen, welche wir vorher so noch nie gesehen haben. Traden Sie sicher und genießen sie die Zeit des biligen Geldes.

Asia on the rise!

Manchmal lernt man auch auf der Uni was Interessantes: Die weltweite Entwicklung von Humankapital, welches sich aus folgenden Faktoren zusammen setzt: Indikator für Gesundheit: Lebenserwartung Indikator für Bildung: Einschulungsraten und Alphabetisierungsrate von Erwachsenen Indikator für Einkommen: pro-Kopf Einkommen nach Kaufkraft Warum ist das interessant? Weil man hier sieht, das Asien am stärksten aufholt. Passt also perfekt in unser fundamentales Bild von China/Indien/Taiwann ect.