wie ich schon auf intelligent-trading.com gepostet habe findet sich in letzter Zeit ein häufiges, gut handelbares Pattern - gerade im Ölmarkt wieder. Wie in unserem Buch auf beschrieben ein simples ABC Pattern unter Berücksichtigung von Hochs und Tiefs sowie der "Stärke" der vorhergehenden Kursbewegung. Nachteil: Der Trader muss schnell in der Execution sein da die (Gegen-)Bewegung unmittelbar und heftig verläuft. Ein Stopp MUSS unbedingt unter dem letzten, tiefsten Tief liegen! Hier ein Screenshot von Freitag: Auffällig waren auch die großen Blockorders am Freitag in der zweiten Hälfte des Handelstages....
Hallo liebe Trading-Turtles! Mal wieder was neues von der Turtle2010. Nachdem ich in letzter Zeit im Prüfungsstress bin, hatte ich wenig Zeit für das Trading aber finde mich so langsam wieder ein. Mein Ziel, Anfang 2011 mit dem Trading anzufangen, also auf einem Echtgeldkonto zu starten, steht zwar noch. Aber es wird enger als vermutet, da ich grade im ersten Semester nichts versämmeln will ;-) Nun gut, jedenfalls hab ich mir nach wie vor das Ziel gesetzt, Philipps Tipps zu befolgen. Einer war beispielsweise, bei der Chartanalyse eher auf horizontale Widerstände und Unterstützungen einzugehen als auf Trendlinien. Ich vermute mal, das erleichtert die Analyse etwas. Bei Trendlinien besteht bei mir zumindest gerne die Gefahr, dass ich für jedes Szenario eine passende Analyse liefern könnte. So nach dem Motto: "Sag mir, ob du Long oder Short gehen willst und ich liefer dir die passende Analyse." Da ich mich wie gesagt mehr auf die horizontalen Levels konzentrieren will, ist mir die Aixtron-Aktie aufgefallen. Hier haben wir ein Acht-Jahreshoch erreicht, dass erfolgreich durchbrochen wurde und nun eine ordentliche Bestätigung abgelegt hat. Am vergangenen Donnerstag hat der Kurs die Unterstützung erfolgreich getestet. Den Wochenchart würde ich deshalb sehr bullisch sehen. Volumen: Ein weiterer Tip war das Volumen, dass gerne außer Acht gelassen wird. Philipp und Valentin haben die Thematik des Orderbuch-Readings ja schon erläutert, dort wird ja auch das Volumen betrachtet. Ich habe das Werkzeug dazu nicht, daher müssen für mich die Volumenstäbe im Chart reichen. Dort fällt mir auf, dass der Ausbruch von sehr hohem Volumen begleitet war (blauer Kreis), war für einen "echten" Ausbruch spricht. Papertrade: Da die Position bereits angelaufen ist, würde ich den Stop auf 28,80€ recht Nahe an die Unterstützung legen. Der Einstiegskurs wähle ich mal ca. 30,30€. Das ist natürlich nur ein grober Wert zur Veranschaulichung. Ich freue mich auf Anregungen und Anmerkungen und hoffe, einen anständigen Trade gefunden/fabriziert zu haben ;-) Viele Grüße, turtle2010
Nachdem ich bereits die ein oder andere Analyse in Form einer "Hausaufgabe" hier auf dem Blog präsentiert hab, wurde es dann doch Zeit, das ganze mal in einer Art Generalprobe durchzuführen. Die technische Analyse von irgendwelchen Werten ist die eine Sache. So ein analysierter Chart mit seinen Linien, Indikatoren usw. kann toll aussehen und man ist mortzmäßig stolz auf sich. Aber im Endeffekt sollte man aus der Analyse eine konkrete Tradingidee formen können. Und bei der Umsetzung lernt man meistens was dazu. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich es jedem angehenden Trader nur wärmstens empfehlen kann, ein Demo-Konto (also ein Konto nur mit Spielgeld) zu eröffnen. Das kostet keinen Cent, aber man kann schonmal einen Einblick erhalten und ein Feeling für das CFD-Trading kriegen. Ein weiterer Vorteil: man lernt natürlich die Software kennen, bevor man Echtgeld verwendet. Bei meiner Demo-Konto-Eröffnung hab ich sogar eine nette eMail bekommen, das ich telefonisch gerne Unterstützung und einen kleinen Crashkurs bekomme. Ich hatte zwar keine Zeit bis jetzt, aber das ist doch mal was. Der Titel verrät es bereits: nach einer kurzen Einlernphase habe ich die ersten Trademöglichkeiten gesucht. Philipp riet mir, zunächst mal auf Daytrading zu verzichten und nur Swing-Trades zu suchen - also Trades über mehrere Tage. Obwohl die nervliche Belastung bei Verlusten beim Handeln mit Spielgeld (auch "Papertrading" genannt) kein Vergleich zu Echtgeld ist, sollte man die Sache ernst nehmen, um sein System kennen zu lernen. Daher habe ich mir ein paar einfache Regeln aufgestellt, die mich zur Ernsthaftigkeit "zwingen": Ich riskiere pro Trade jeweils den fixen Betrag von 150€ (Kontogröße: 10.000€) Ausgehend vom riskierten Betrag berechne ich natürlich stets die entsprechende Kontogröße ich dokumentiere jeden Tradeeinstieg über Screenshots ich poste jeden Trade auf dem Blog Philipp gab mir außerdem den Vorschlag, auf Indikatoren weitgehend zu verzichten und vor allem horizontale Widerstände bzw Unterstützungslevels zu verwenden. Komplizierte Chartanalysen mit vielen Trendlinien sollte ich vermeiden - Keep it simple and stupid also! Meine ersten beiden Trades habe ich gestern per Stop-Buy Order aufgegeben. Es handelt sich um Software AG und Infineon. Hier die Charts von gestern und meine Ideen: Trade 1 - Infineon - Test des 2-Jahres-Hochs Kandidat Nr. 1 ist Infineon. Die Aktie kam mir in den Sinn, weil sie seit Tagen stark steigt. Daher hab ich mir den Chart angeschaut und prompt ein Setup gefunden, das interessant sein könnte. Ich möchte den Ausbruch handeln. Daher habe ich knapp über das Jahreshoch eine Stop-Buy-Order gelegt. Ich kaufe mit diesem Ordertyp erst dann, wenn der Kurs eben diese Order berührt. Damit das ganze dann auch gleich abgesichert ist (gut möglich, dass ich bei der Orderausführung nicht am PC bin und dann nicht reagieren könnte) habe ich einen Stop mit der Entfernung von einer Average True Range (durchschnittliche Tagesschwankung) eingegeben. Die Orderlevels sind im zweiten Chart als blaue Linien zu erkennen: die obere ist die Stop-Buy-Order, die untere das dann entstehende Stop-Loss-Level. Der Tageschart Der Stundenchart: Trade 2 - Software AG - Test des Allzeithochs Ein ähnliches Setup wie oben bietet derzeit die Aktie der Software AG. Das Allzeithoch wurde schon angegriffen und verteidigt, dennoch entstehen permanent höhere Hochs. Es hat keine Trendwende stattgefunden, wie man auf dem Wochenchart gut sieht: Wochenchart: Der Tageschart lässt einen baldigen Angriff auf das Allzeithoch vermuten, weshalb ich eine Stop-Buy-Order aufgegeben habe. Der Grund hierfür ist wie oben, dass der Widerstand jederzeit gebrochen werden könnte, ich selbst aber zur Handelszeit kaum am PC sein kann. Hier zunächst der Tageschart: Ich konnte es nicht lassen und habe zwei Orders aufgegeben, da ich zwei gute Einstiegsmöglichkeiten sah. Ich will keine verpassen. Daher hier zunächst meine erste Order - die bereits erwähnte Stop-Buy-Order - die nach dem selben Prinzip wie beim Infineon-Trade platziert wurde, also knapp über das Allzeithoch. Der Stop-Loss muss wie immer dabei sein (siehe blaue Linien). Fazit: Diese Order soll ausgeführt werden, wenn der Kurs direkt über das Allzeithoch läuft. Stundenchart 1: Was aber, wenn der Kurs erst nochmal zurückkommt? Ich würde dann billigere Einstiegskurse bekommen, vorausgesetzt, ich glaube dann immernoch insgesamt an einen Ausbruch über das Allzeithoch. Die kleine rote Markierung auf dem nächsten Chart zeigt eine Kreuzunterstützung - also quasi eine doppelte Unterstützung. Einmal die untere Trendlinie des Kanals seit 29. Dezember und zweitens das relative Hoch rechts neben der Pfeilspitze. Hier könnte der Kurs spätestens wieder nach oben drehen, sollte er denn vorerst fallen. Zumindest ist das so meine Idee. Ich habe eine Limit-Order eingegeben, kaufe also bei einem Rücklauf auf 100,50€. Auch dann ist wieder ein Stop-Loss mit dabei, in diesem Fall etwas enger unter dem letzten Tief. Diese Order ist jetzt durch die UNTEREN beiden blauen Linien zu erkennen. Stundenchart 2: Ich bin wie immer für Tipps, Anregungen und Kritik dankbar und hoffe, dass ich alles verständlich ausgedrückt habe. Viele Grüße, Turtle2010 Update: Der Software AG Trade ist heute gut angelaufen, ich habe den Rücksetzer erwischt. Mal sehen ob der Kurs weiter läuft. Der Infineon-Trade wurde noch nicht aktiviert.