Die letzten Wochen an der Wallstreet sind sehr ungewöhnliche, da der Sommer normalerweise als volatilitätsarme Zeit gilt. An der Börse kommt oft anders als geplant. Ich bin mir sicher viele Trader haben in den letzten Wochen Ihre Nerven weggeschmissen und ihr Kapital zerstört. Der Sell off war Brutal und ich behaupte für Swingtrader waren die letzten Monate schwierig zu handeln. Ich habe es geschafft die letzten Monate profitabel zu Swingtraden und bin seit letzter Woche 100% in Cash und habe schon vor 2 Wochen nur mehr 20-30% auf der Longseite gehandelt da immer mehr Schwäche am Markt zu erkennen war. Ich habe dazu auch Tweets auf Twitter gemacht, ihr könnt uns in Zukunft auch über Facebook unter dem Namen "Daytrading de" verfolgen, wir kommentieren hier regelmäßig den Markt während den US Handelszeiten. Ich habe keine Edge diesen Markt auf der Long Seite zu swingtraden und ich shorte keinen überverkauften Markt. Aktuell sind wir extrem überverkauft und es könnte jeder Zeit ein Snap Back (Reversal) kommen. Ja es könnte der Markt aber auch am Montag abstürzen, ich weiß es nicht. Das gute ist, für DAYtrader ist nun die Zeit Ihr können zu zeigen. Wer sich nicht an die Volatilität anpasst wird verlieren. Wir heissen die neue Volatilität willkommen und werden die Wellen INTRAday in alle Richtungen reiten so gut und schnell wir können. Freitag und Donnerstag gab es Set ups die es uns Intraday ermöglichst haben 10:1 Chancen Risiko verhältnisse in wenigen Stunden zu realisieren. Wahnsinn. Ich hoffe diese Volatilitä wird nun länger anhalten, denn Sie ist die Zeit in der Trader die Intraday mit Profitools schnell und gut handeln können. Ich empfehle allen Tradern die nicht 2008 live erlebt haben und mit CFDs handeln die Finger aus dem Spiel zu lassen und wenn überhaupt nur mit kleinen Positionsgrößen zu handeln. Beschützen Sie ihr "emotionales" Kapital um in einfacheren Zeiten wieder dabei zu sein! Keiner weiß was der Markt die nächsten Wochen machen wird. Sollte ein Reversal kommen, dann könnte es ausgezeichnete Kaufsignale für Swingtrader geben. Eine Warnung an alle Swingtrader: Ein paar Tage reversal machen keine Trendänderung. Wer versucht den Boden zu kaufen wird damit wahrscheinlich auf Dauer wenig Erfolg haben. Eine stabiler Markt der es uns ermöglicht einfache Long Swings auf der Longseite einzugehen wird Tage und vielleicht Wochen brauchen um sich zu entwickeln. Auf was konzentriere ich mich die nächsten Tage/Wochen beim trading? -Ich halte fast keine Positionen über Nacht, außer wir sehen ein nachhaltiges Reversal oder Shortmöglichkeiten nach einem Bounce. -Ich arbeite mit kleineren Zeitebenen (Tick Charts, 1 minutencharts) -Ich konzentriere mich auf invertierte 3 fach gehebelte ETF's intraday -Mein Focus liegt auf High Beta Aktien (Long und Short intraday) -Ich werde wieder öfter Futures und geg falls Rohstoff mini Futures handeln (Gold, Silver, Öl) -Wenn ich genügend Zeit habe und es ausgezeichnete Tradingchancen gibt trade ich nun intraday am Vormittag den Eurostoxx Future
Von Traderpsyches Es geht hierbei genau genommen um den BIKB – den But I Know Better Trade... den machen ALLE Trader, ob Anfänger oder Profis, ständig. Warum? Kurz gesagt, weil eine unbewusste Emotion oder ein Gefühl uns leiten und sich so zum Ausdruck bringen. Es ist wirklich so einfach – jeder Trade, den ihr gemacht habt, aber euch wünscht, ihr hättet ihn nicht gemacht, liegt einem unbewussten emotionalen Auslöser zugrunde. Von daher ist die Lösung einfach. TRADET BEWUSST. Werdet euch vor allem der besonders heimtückischen Emotionen bewusst, die so vordergründig nicht erkennbar sind. Natürlich kann man im Grunde genommen jeden Trade im Bereich „Angst vor dem Verlieren“ bis hin zur „Angst davor, leer auszugehen“ einordnen – wenn es nur so einfach wäre. Diese Ängste werden von der Angst davor, einen Fehler zu begehen oder der Angst davor, zurückgewiesen zu werden, geleitet. Diese Ängste sind komplexer, chaotischer, komplizierter – aber absolut menschlich. Und absolut mächtig – diese Dinge treiben uns an. Sie sind tief in unserem neuronalen Netzwerken verwurzelt und wir überspielen sie mit Intelligenz, Kalkulation, Rechtfertigungen und Verteidigungsmechanismen. Ihr müsst allerdings keine Angst vor dem haben, was ihr fühlt. Dennoch haben die meisten Angst. Viele Gefühle sind unangenehm und deswegen versuchen wir sie auszublenden. Doch wozu führt das dann? Wir leben diese Gefühle aus und unser Bewusstsein repariert diese unbewussten Fehlschaltungen dann eventuell. Mit anderen Worten: Dinge, die sich schlecht anfühlen sind ein Zeichen – nicht dafür, dass etwas mit euch nicht stimmt – sondern dafür, dass etwas, das euch gerade passiert oder bereits passiert ist, falsch, unfair oder einfach schlecht für euch ist/war... Das passiert uns allen. Es ist menschlich. Trading bietet die perfekte Möglichkeit, Fehlschaltungen zu reparieren – und gleichzeitig Geld zu verdienen. Welche Auswirkungen dies haben mag, ist unvorhersehbar.
Von Traderpsyches: Alle „stalken“ den Markt und warten auf ihr „Setup“ (ich habe dieses Wort so satt!) oder die Umstände, die darauf hindeuten, dass Andere kurz davor sind... zu verkaufen, zu kaufen, nichts zu tun... was auch immer. Wenn der Markt dann aber relativ (und das Wort ist hier wesentlich) stark schwankt, dann denken sich viele Trader „Oh sch..., ich habs verpasst“. Spontan ignorieren die Meisten den Move, denken sich „Ah, ich werde im Retrace schon ein bisschen was bekommen...“ oder „Die Aktie wird bestimmt wieder auf ihren Mittelwert zurückgehen“. Mit anderen Worten: die Frustration darüber, die erste Bewegung verpasst zu haben, führt zu einem Trade, der von dieser Enttäuschung beeinflusst wird. Wie stark ihr dieses Gefühl oder das Gefühl, das danach kommt, nämlich - „Ich werde ihnen zeigen, dass ich schlauer bin und die Wende als erstes bemerkt habe...“ habt - hat rein GAR NICHTS mit dem Hier und Jetzt zu tun. Wenn ihr merkt, dass ihr gegen Trends kämpft, dann könnt ihr euch sicher sein, dass es dabei – ob bewusst oder unbewusst – um Intelligenz- und Machtgefühle geht. Und wieder hat dies nichts mit der Realität zu tun. Hierbei geht es um eure grundlegenden emotionalen Muster. Nennt es Echos, emotionale Strukturen oder fraktale Psychologie – eure Reaktionen spiegeln Gefühle wider, die ihre während eures Erwachsenwerden hattet. Woher ich das weiß? Ich habe bis jetzt noch keinen Trader kennen gelernt, bei dem ich nach einiger Zeit nicht immer wieder dieselben Muster erkannt habe. Und ich habe bis jetzt nur ein oder zwei kennen gelernt, die das nicht auch in Gesprächen selbst erkannt haben. Mir fallen tatsächlich nur zwei ein. Kämpft nicht gegen Trends, um zu beweisen, dass ihr schlauer seid als euer Vater. Wenn ihr wirklich die nächste Stufe im Trading erreichen wollt, dann macht euch klar, was diese Gefühle, die ihr euren Eltern, anderen Autoritätspersonen und EUCH SELBST GEGENÜBER (!) als ihr noch unter 20 und vielleicht sogar jünger als 2 wart, hattet, auslöst. Zu dem Zeitpunkt konntet ihr vielleicht noch nicht sprechen, aber ihr hattet Gefühle... euer Gehirn übermittelt Signale, indem die Neuronen elektrische Ladungen „feuern“ (wie es die Neurowissenschaftler nennen)... dies ist also der Weg des geringsten Widerstands im Erwachsenenalter. (Ja, ich weiß – einige werden sich hier austragen, weil ihr es nicht glauben könnt, dass der Markt und euer Trading dazu führen können, dass ihr euch wieder so fühlt wie vor langer, langer Zeit...)
„Jim Rogers legte den Grundstein für seinen Ruf und seinen Reichtum in den siebziger Jahren. Damals führte er gemeinsam mit dem Spekulanten George Soros einen Fonds, der in dieser Zeit eine Rendite von 4200 Prozent abwarf, während der Standard&Poors-500-Index nicht mal 50 Prozent schaffte. 1980 ließ Rogers sich auszahlen und ging fortan seinen eigenen Weg. Im Sommer 1998, als die meisten an der Wall Street dem Internethype erlagen, legte er einen Rohstoff-Fonds auf - genau zum richtigen Zeitpunkt, wie man heute weiß.[3]“ „Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt und wird es auch diesmal tun.[1]“ Quellen: 1. ↑ a b c SonntagsZeitung: Jim Rogers: «Sie können ein Vermögen verdienen, wenn Sie jetzt in Wasser investieren». 10. Februar 2008 (PDF; 319 KB) 2. ↑ http://en.wikiquote.org/wiki/Jim_rogers 3. ↑ Erich Follath & Alexander Jung (Hrsg.): Der neue Kalte Krieg. Kampf um die Rohstoffe. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006, ISBN 978-3-421-04255-2