Nicht mehr lange, dann öffnet wieder Deutschlands größte Fachmesse zum Thema Trading - die World of Trading in Frankfurt ihre Pforten. Dort könnt ihr euch vom 18. bis zum 20. November rund um den Börsenhandel informieren. Am Tag vor der Messe, dem 18. November findet die Pre-Conference statt, dort wird ein breitgefächertes Vortragsprogramm von verschiedenen Experten offeriert. Die Messe bietet nicht nur durch die Vielzahl an angebotenen Seminare und den kostenlosen Fachvorträge eine herausragende Möglichkeit weitere Kenntnisse zu sammeln. Auch im Gespräch mit Experten und anderen Tradern können persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Messe ist für alle tradingbegeisterten eine Pflichtveranstaltung und bietet gerade im aktuellen Marktumfeld, wichtige Information um erfolgreich als Trader agieren zu können. Bei einer Registrierung über den Partnerlink erhaltet ihr kostenlosen Eintritt für einen Tag auf der WOT 2010 und einen Seminargutschein in Höhe von 15 Euro. Wir werden natürlich selbst auf der Messe präsent sein und einige Seminare halten. Daher würden uns freuen den ein oder anderen Leser persönlich kennen zu lernen: Rohstoffe, Aktien und Optionen: Trends handeln, Positionen absichern, High Frequency Trading besiegen Scalping: Mit schnellen Profiten zum Erfolg Das bietet die World of Trading: Umfangreiches kostenloses Vortragsangebot Fachausstellung aus den Bereichen Banken, Broker, Emittenten, Verbände, Software, Hardware, Weiterbildung, Fachverlage etc. Über 50 Top Referenten an drei Tagen, z.B. Detlef Wormstall, Lars Gottwik, Michael Voigt, Rüdiger Born, Harald Weygand, Birger Schäfermeier und viele mehr Auf der Traders Night persönliche Trading-Strategien renommierter Profis live erleben Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten und Experten Jetzt hier unverbindlich für kostenlosen Eintritt registrieren und Seminargutschein aktivieren! Weitere Informationen über die Messe wie z.B. die aktuelle Referentenliste sowie das Vortrags- und Seminar-Programm findet ihr unter www.wot-messe.de
Der SP500 zeigte letzte Woche ein Fehlausbruch über das Jahreshoch bei ca. 1220. Das sollte vorerst eine Korrektur eingeleitet haben, Ziel hiefür wäre zunächst das 38er Fibonacci Retracement und der Gleitende Durchschnitt bei ca. 1160. Außerdem sollte man den Dollar Index im Auge behalten, da die Korrelation zwischen dem Dollar und dem SP500 momentan negativ ist, das heißt steigt der Dollar fällt der Aktienmarkt. Anbei die Charts: SP500 Tageschart: - Fehlausbruch über das Jahreshoch bei ca. 1220 - Stochastik seit September im überkauften Bereich - Unterstützung im Bereich bei ca. 1160 (Gleitender Durchschnitt, Fibonacci Retracement und Swinghigh vom Januar) Dollar Index Wochenchart: - vorerst Unterstützung im Bereich bei ca. 76 (Aufwärtstrendlinie) Dollar Index Tageschart: Die Dollar-Erholung könnte bald enden, da die obere Trendkanallinie, der Gleitende Durchschnitt 50 und die Swinghighs bei ca. 78 einen Widerstand darstellen. Dies könnte eine Trendfortsetzung im SP500 zur Folge haben. EUR/USD Tageschart: Der EUR/USD Chart dient nochmal als Kontraindikator. - bei ca. 1,334 befindet sich das Swinghigh und das 38er Fibonacci Level (Unterstützung) Anbei die Korrelationen zwischen EUR/USD und SP500 1 Monat: 0,78 3 Monate: 0,93 6 Monate: 0,91 1 Jahr: 0,88
Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich den Indikator Ichimoku Kinko Hyo und dessen einzelnen Bestandteile vorgestellt. Nun möchte ich die unterschiedlichen Varianten der Signalgenerierung präsentieren. Kumo-Breakout (Preisausbruch Kumo-Wolke) Die einfachste Signale erhält man durch die Kumo-Breakouts, diese Signale sind geschaffen für Trendfolger und Positionstrader, die Signalgenerierung kann theoretisch auf allen Zeitebenen angewandt werden, wird von mir persönlich überwiegend in höheren Zeitrahmen gehandelt (4h, daily, weekly). Entry: Ein Einstieg ergibt sich wenn der Preis (Close) über oder unter einer Wolke schließt, zu beachten ist hier jedoch die Dicke einer Wolke und die Richtung aufwärts/abwärts. Die Wolke zeigt den Kursverlauf (Priceaction), entsteht ein Ausbruch durch eine dicke und aufwärtsgerichtete Wolke, gilt dies als ein starkes Ausbrauchssignal. Zur Signalbestätigung kann der Chikou Span benutzt werden, liegt dieser auch über der Wolke und dem vergangen Preis so wird die Trendbewegung bestätigt. Wichtig ist auch der Fokus auf Flache Wolkenböden und -hochs, denn diese ziehen den Preis häufig an. Stop-Loss-Plazierung: Der Initial-Stop wird bei einem Ausbruch unterhalb der Wolke mit wenigen Punkten Abstand platziert, der Stop-Loss wird an der Kijun Sen-Linie (blau) bei flachen Stellen nachgezogen oder kann bei Candlestick-Muster wie z.B. bei Dojis auf das Hoch bzw. Tief gesetzt werden, je nach Trendrichtung. Die Stop-Variante muss jeder Trader für sich selbst finden. Take-Profit-Ziele: Das Signal eines Kumo-Breakouts kann auch koservativ mit einer fixen Take-Profit-Order gehandelt werden, jedoch entspricht diese Vorgehensweise nicht dem eigentlichen Sinn und dem allgemeinen Verständnis des Ichimoku Indikators. Genau hier liegen eigentlich die Stärken, denn der Trade wird so lange gehalten bis der Trend bricht bzw. in einem Seitwärtsmarkt läuft und die Stop-Order auslöst. Beispielchart: Der Beispielchart, zeigt eine solche Signalgenerierung eines Kumo-Breakouts, die Wolke wurde am 16.09.2010 gebrochen der Schlusskurs liegt bei 1,3073 und der Stop-Loss wird zum Zeitpunkt des Bruchs unter der Wolke bei 1,2721 platziert. Der Long-Einstieg findet beim Schlusskurs vom 16.09 per Marketorder oder über eine Limitorder am nächsten Tag statt. Der Bruch wird zusätzlich noch durch den Chikou-Span bestätigt. Der Stop-Loss wurde zweimal wie im Chart eingezeichnet knapp unter die rote Tenkan Sen-Linie nach Doji-Kerzen nachgezogen. Bei der SL-Platzierung hätte auch die blaue Kijun-Sen-Linie wie oben beschrieben benutzt werden können. Kumo-Screener Für alle die diese Kumo-Breakouts handeln möchten, habe ich einen ProScreener-Code für prorealtime von Asher dem Blogger von ichi360.com zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser Screener zeigt alle Werte an die sich aktuell in einer Wolke befinden. p1 = 9 p2 = 26 p3 = 52 p4 = 26 REM Tenkan-Sen = (Highest High + Lowest Low) / 2, for the past 9 days Upper1 = HIGHEST[p1](HIGH[1]) Lower1 = LOWEST[p1](LOW[1]) Tenkan = (Upper1 + Lower1) / 2 REM Kijun-Sen = (Highest High + Lowest Low) / 2, for the past 26 days Upper2 = HIGHEST[p2](HIGH[1]) Lower2 = LOWEST[p2](LOW[1]) Kijun = (Upper2 + Lower2) / 2 REM Senkou Span A = (Tenkan + Kijun) / 2, plotted 26 days ahead of today SpanA = (Tenkan[p4] + Kijun[p4]) / 2 REM Senkou Span B = (Highest High + Lowest Low) / 2, for the past 52 days, plotted 26 days ahead of today SpanB = ((HIGHEST[p3](HIGH[p4])) + LOWEST[p3](LOW[p4])) / 2 c1 = (Close > SpanA and Close < SpanB) OR (Close < SpanA and Close > SpanB) screener[c1] Die Werte können auch auf die favorisierten Einstellungswerte konfiguriert werden, wie bei meinen Einstellungen würden die Werte wie folgt aussehen: "p1 = 7, p2 & p4 = 22, p3 = 44". In den weiteren Teilen der Artikelserie möchte ich noch weitere Signalgenerierung vorstellen wie z.B. TS/KS-Cross (Kreuzen der Signallinien) und Chikou-Span-Cross.
Bei der Analyse des Aktienwertes vom Bad Homburger Unternehmen Fresenius Medical Care (FMC), das sich auf Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen spezialisiert hat, fällt die mittelfristige Prognose der Kursentwicklung positiv aus. Der Aufwärtstrend seit März 2009 ist weiterhin ungebrochen und verläuft in einem mustergültigen Aufwärtstrendkanal zudem wurden in den vergangen Wochen neue Allzeithochs ausgebildet. Der Wert eignet sich für mittelfristige Anleger, aber auch für kurzfristige Anleger ergibt sich bei einem volumenstarken und nachhaltigen Breakout über das Verlaufshoch bei ca. 45,88 € eine Gelegenheit für einen Long-Einstieg. Die Analyse und Betrachtung der Fundamentaldaten stimmt ebenfalls positiv, der Gewinn konnte in den vergangenen Jahren stetig gesteigert werden, auch die Unternehmensziele sind mit einem geplanten Umsatzplus von 6 bis 8% pro Jahr bis 2013 sehr optimistisch. Die Zahl der versorgten Dialysepatienten und der Dialysekliniken, die durch das Unternehmen unterhalten werden erhöhte sich ebenfalls, da das Unternehmen weiterhin global expandiert. Tageschart:
Die Aktie der Rheinmetall AG (RHM) steht schon seit längerer Zeit auf meiner Watchlist, die Aktie verweilt seit dem Mai diesen Jahres in einer Seitwärtsrange zwischen 42,20 € und 49,25 €, nachdem der Wert von November 2008 bis zum April 2010 eine starke Kursrally von über 230% verbuchen konnte. Sollte der Wert auf Tagesbasis den Widerstandsbereich bei 49,25 € signifikant durchbrechen und durch einen Pullback zum Ausbruchslevel mit erneutem Aufsetzen bestätigen, liegt das vorläufige Kursziel bei ca. 55 €. Sollte es jedoch einen erneuten Abprall beim Widerstand geben ist eine erneute Konsolidierung bis auf die Unterstützung bei ca. 42 € zu erwarten. Desweiteren rentiert sich für die kommende Woche ein Blick auf die Kursentwicklung des deutschen Leitindex DAX zu richten, der ein unverändertes Chartbild zeigt > Analyse Tageschart: