Trading

Verlieren? Aber sicher!

Aus Brett Steenbargers Blog: So much of trading success comes from learning how to lose the right way. If many of the traders I work with followed a few basic guidelines about losing well, it would aid their performance immeasurably: 1) Never lose so much on a single trade that you can't come back and be green for the morning or afternoon; 2) Never lose so much in the morning that you can't battle back and be green for the day; 3) Never lose so much in a day that you can't rally and finish the week green; 4) Never lose so much in a week that you can't have a profitable month; 5) Never lose so much in a month that you can't make money for the year. Psychologically, it's healthy to experience defeat and then overcome it. It strengthens you to battle back and win. If you lose the wrong way--by taking so much risk that you can't come back for the day, week, month, or year--you rob yourself of the victory that could be yours by going from red to green.

Der Preis ist heiß – letzte Tankstelle vor der Autobahn: Oil still on sale

Hier sehen wir den Chart des Öl-Future im Endloskontrakt. Quizfrage: Ist Öl teuer oder billig?Antwort: billig! Nächste Quizfrage: lohnt sich gerade ein Einstieg?Antwort: müdes Lächeln Warum? Wir sehen Öl nach dem Ausbruch aus der Tradingrange Anfang Mai 09 - nichtmal 2 Wochen her.... Wir hatten eine volatile Bodenbildung mit einigen super Tradesetups. Hätte ich direkt diesen Chart vor Augen gehabt hätte ich noch relaxter getradet...aber was solls zu spät ist es nicht! Jetzt stellen wir uns mal gegen die Prognose von Harald Weygand der auf dem Düsseldorfer Börsentag behauptet hat, das Öl in naher Zukunft bei 10$/ Barrel stehen wird....Ich finde der Chart sagt uns gerade etwas anderes! Und wenn man unserem Freund Jim Rogers Glauben schenken darf, steht uns das Jahrzent der Commodities bevor! Seiner Analyse nach fällt die Ölproduktion momentan mit ca. 7% / Jahr - das bedeutet das uns in ca. 15 Jahren faktisch kein Öl mehr zur Verfügung stehen wird. Die Mathematik kann jeder selbst zu Ende bringen: Angebot und Nachfrage drohen völlig zu zerbröseln! Fundamental ist das Blödsinn - selbst wenn morgen die Brennstoffzelle serienreif ist! Da hilft keine Abwrackprämie, keine Subvention: Öl braucht jede große Volkswirtschaft - erst recht wenn die BIPs/GPAs wieder anspringen . so wie es die großen Analysten für Ende 2009 prognostizieren! Gerade habe ich mit Valentin unser wöchentliches Tradingupdate gemacht: wir telefonieren regelmäßig und gehen Trades sowie Tradevorstellungen durch, gleichen unsere Positionen ab und holen eine zweite Meinung ein. Hier haben wir ausführlich über die deutliche Unterbewertung von Öl gesprochen und einige Titel (ETCs/ETFs/"Ölaktien", Futures) analysiert. Valentin wird sich in Zukunft als Experte um Investments und die Commodity-Sparte auf daytrading.de kümmern - mehr dazu später! Zurück zum Öl: Trading und Handelsausblick: Kurzfristig sehen wir Potential für ein Pullback bis ca 55-54$ (Support) Anschließend könnten wir schnell neue Hochs sehen! Vielleicht die letzte Einstiegmöglichkeit vor der Bestätigung des Ausbruchs. Man bekommt beim Trading nur selten eine zweite Chance - doch das könnte nochmal eine sein.... Wir positionieren uns entsprechend. Jim Rogers: Alle englischsprachigen Leser bekommen hier einen Leckerbissen - Jim Rogers zum Thema im Interview mit Bloomberg TV:

Seitwärtsmarkt!

Hier eine Momentaufnahme des DJI. Seit Anfang April also seit fast einem Monat bewegt sich der Dow in einer Tradingrange zwischen 7800 und 8000 - mit einigen "Ausrutschern" also Fehlausbrüchen auf der Short sowie der Longseite. Ein Gezerre zwischen Bullen und Bären vom Feinsten. Eine Richtungsentscheidung lässt auf sich warten. Doch für uns Trader ist dieses Setup ideal - entweder wir traden die Range oder warten auf einen Ausbruch. Nun ging der Ausbruch gleich 2x in die Hose doch irgendwann wird es Pressure geben sobald die entscheidenden Chartmarken überwunden wurden! Wie können wir dieses Szenario handeln? Wohin wird der Kurs sich bewegen? Nun dazu schaue ich gerne auf den langfristigen Chart. Der Monatschart des Dow Jones findet sich hier: nach dem Ausbruch aus dem langfristigen Aufwärtstrend des Dow Anfang 2008 finden sich jetzt seit 2 Monaten - also Anfang 2009 erstmals Erholungstendenzen. Es sieht etwas nach rounding bottom aus. Das MACD Histogramm verliert an Kraft im negativen Bereich und dreht langsam....zu beachten wäre die Vola auf dem Monatschart die jeden Trade unmöglich macht (RM/MM) und egal ob das MACD positiv dreht - bis es soweit ist wird sicher jeder von uns aus dem Markt gestoppt (es sei denn, wir traden ohne Stopps - Vola beträgt zwischen 700 und 1000 Zählern!). Hier würde ich also eher ein Investment bevorzugen (ETF & Co. Augen zu und durch...) Für unseren kurzfristigen Handel - also das Trading setze ich daher auf einen Ausbruch aus der Seitwärtsrange und bevorzuge dabei Ausbrüche in die Longrichtung bzw. würde Schäche eher kaufen als verkaufen (s. langfristiger Timeframe!). Alles oberhalb der 8100 generiert mir ein Kaufsignal - schade das ich vor einigen Tagen bei 7777 nicht in meine Dow Position gekommen bin (die Order lag GENAU bei 7777 - doch der Spread war zu groß für ein Fill!).

Pip Pimpin’ Part II – neue Analyse: Ausbruch nach Bullisher Divergenz und Doji – Unsicherheit der Marktteilnehmer vor neuen Tiefs!

Meine erste Analyse habe ich gestern gepostet - heute schaue ich mir alles nochmal genau an und finde Bestätigung für das Signal welches mein Handelsystem liefert: Long! Warum? Nach dern Tiefs stoppt der Abwärtstrend erstmal mit einem Doji - Unsicherheit der Marktteilnehmer! Anschließnd geht es bereits etwas aufwärts - unterstützt wird das Ganze von einer Bullishen Divergenz im Stundenchart - ein Longsignal! Daher lege ich mir Order beo 1.30515 und 1.30615 ins System mit jeweis 35 Pip-Stopp. Um 22 Uhr wissen wir mehr....

Pip Pimpin’: EURUSD Long-Szenario bei Ausbruch über 1.30500?

Der EURUSD hat die Marke von 1.31xxx nach unten verlassen und macht neue Tiefs. Eine neue Long-Gelegeheit ergibt sich in der Widerstandszone  1.30500 - 1.30000. Verlässt der Kurs die 1.30500 nach oben werte ich dieses Szenario als Ausbruch aus der Resistzone und steige long ein. Es könnte allerdings auch noch etwas weiter abwärts gehen bis zu Preisen von knapp unterhalb von 1.30000 (1.29980). Für diesen Fall lege ich den S/L unter diese Zone und lege mir eine Long-Order bei 1.29980 ins System - enger Stop da neue Tiefs mehrwöchige Tiefs darstellen und eine Verkaufswelle auslösen könnten (Stichwort: Stopauslösung / Kettenphänomen). So lieber Euro - uns jetzt brich' nach oben aus! ;-)

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