Unsere Welt verändert sich immer rasanter in allen Lebensbereichen, so auch an der Börse. In diesem Zusammenhang wandeln sich äquiva- lent dazu auch die Technologien, die dem Trader zur Verfügung stehen. Ich kann mich noch erinnern wie ich vor 5 Jahren anfing mit Broker-Software zu traden, die mich heute eher an Playmobil-Spielzeug erinnert. Man wartete lange auf die Ausführung von Trades und die Charts hatten so gut wie keine Möglichkeiten Indikatoren oder Zeitebenen einzustellen. Wenn ein Rechner abstürzte, musste man darauf hoffen, dass der Trade nicht „gegen einen läuft“. Heutzutage stehen mir zwei Telefone mit Online-Anbindung, eine Chatverbindung zu meinem Broker sowie ein Ersatz-PC mit zusätzlicher Lan-Karte zur Verfügung. Wenn ich etwas Wichtiges zu kontrollieren habe, mache ich dies über mein Internet-Telefon an der Universität oder im Zug. Gibt es bedeutende News, werden diese mittels Push–Technologie auf mein Handy transferiert. SMS scheinen bereits veraltet. Falls ich mit einem Händler im Ausland Kontakt aufnehmen will, um etwas zu besprechen, öffne ich meine gratis Chatsoftware auf meinem Handy oder lese auf Twitter- Messageboards, was er zum aktuellen Newsgeschehen denkt und tausche mich mit ihm aus. So kann man z.B. über Social Media Trading 2.0 schneller Aktien finden, die gerade in Bewegung sind. Mehr dazu später... Heute tradet man direkt aus dem Chart und lässt Trades automatisch verwalten. Wenn man wichtige Newsletter verfolgen will, kann man dies mittels RSS-Technologie übers Handy oder vom PC aus machen. Alle wichtigen Alarmsignale kommen selbstverständlich übers Handy, so dass einem keine Swing-Trading-Signale entgehen können und so hat man sogar am Flughafen die Möglichkeit, vorbereitete Positionen zu kaufen. Sie können Ihr Zeitmanagement revolutionieren und effizienter arbeiten! Und gerade wenn Sie viel zu tun haben, sollten Sie ein effizientes Arbeitsmanagement haben! Der Vorteil des Trading 2.0 liegt darin, schneller an wichtige Informationen zu kommen und Tendenzen auf dem Markt zu erkennen. Durch Social Communities entstehen hier Synergieeffekte. Professionelle Hedgefonds arbeiten meist in Gruppen, da sie dadurch von der Zusammenarbeit und dem Austausch in der Gruppe profitieren. Durch die im Internet verfügbaren Technologien können private Trader heute auf eine ähnliche Art und Weise in Gruppen arbeiten. Und genau das wollen wir erreichen! Ein Beispiel bietet das Web-Based-Community-Scanning. Durch das Teamwork seitens ihrer Benutzer können Onlinegruppen gezielt verschiedene Marktveränderungen, Titel und Bewegungen im Auge behalten und sich gegenseitig über bedeutende Veränderungen informieren. Die trainierten Beobachter der Märkte sind auf Grund ihrer Intuition oft sogar schon schneller an den relevanten Informationen als Nachrichtensender. Und das Beste daran: Es ist alles kostenfrei! Social Media Trading 2.0 with Stocktwits! Wir können als private Trader heute annähernd so arbeiten wie institutionelle Trader. Durch die Kommunikation mit Hilfe des Web 2.0 entstehen Synergieeffekte zwischen Online-Trading- Gruppen – letztendlich ist eine neue Arbeitsweise entstanden. Social Media-Networking und -Trading ermöglichen es, gezielt mit Marktbeobachtern in Kontakt zu treten und deren Gedankengänge nachzuvollziehen. Durch intelligente Programme können Trends erkannt und visualisiert werden. Screening-Programme liefern gezielte Ergebnisse zur Erkennung von Marktveränderungen und Trends. Auf diese Weise zu arbeiten war vor einigen Jahren nicht einmal Großbanken bekannt – heute kann jeder Privatanle- ger auf dieses Wissen zu(rück)greifen. Social Media-Trading ist also „Bloom- berg für den kleinen Mann“. Mein Tipp: Nutzen Sie Twitter, um sich – wie eine Vielzahl der Profi-Trader in den USA – in Real Time auszutau- schen, und das auch noch kostenlos. Uns (Philipp Schröder und mich) würde es freuen, wenn in der deutschen Trading-Szene ein ähnlicher Austausch über die Börse entstehen würde wie in den USA. Doch wie können sie Twitter produk- tiv nutzen? Sie erstellen sich einen Account bei www.twitter.com. Nachdem Sie dies gemacht haben, verfolgen Sie beispielsweise unseren Twitterfedd „daytrading.de (@daytrading_de)“ oder den anderer Trader, wie z.B. von Dr. Steenbarger (@SteenBab) u.v.a. Wenn Sie zum Beispiel etwas über die Apple Aktie schreiben wollen (mit dem Kürzel AAPL), schreiben Sie bei- spielsweise „Bei 215 Dollar sehe ich eine Resistance-Linie, wette auf ei- nen Ausbruch und gehe bei 213 long. $AAPL“ Wichtig ist dabei, dass Sie ein Dollar-Zeichen mit ‚$‘ vor das Symbol setzen, damit es von den führenden Börsencommunities erkannt wird und über deren Plattform laufen kann. Wenn Sie allgemein etwas über den Markt schreiben wollen, geben Sie ein doppeltes Dollar-Zeichen in die Status- meldung Ihres Twitter-Accounts ein. Zum Beispiel so: „Die Korrelation von Dollar und S&P500 scheint sich langsam aufzulösen! $$“ Sie können auch von Ihrem Handy aus etwas auf Twitter schreiben und lesen, indem Sie zum Beispiel eine Applikati- on für Twitter herunterladen. Zu empfehlen wäre in diesem Fall ‚Syrinx‘ für das iPhone. Wenn Sie beobachten wollen, was außerdem über Apple berichtet wird, müssen Sie auf die Website von www.Stocktwits.com gehen und das Kürzel ‚AAPL‘ eingeben. Daraufhin können Sie alle Statusmeldungen ( Tweets), die dazu verfasst wurden, studieren. Die hier gezeigten Innovationen sind nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten, die durch Trading 2.0 entstehen. Wenn Sie diese gezielt einsetzen, können Sie die Lernkurve beschleunigen und sich viele Arbeitsstunden sparen – insbesondere durch das Scannen von Aktientiteln. Für Trader, denen das Web 2.0 vollkommen unbekannt ist, habe ich hier ein paar Begriffe knapp umrissen: Weblog: Wird oftmals als Internet-Ta- gebuch bezeichnet. Ein festgelegter Autorenkreis verfasst Einträge, die in chronologisch umgekehrter Reihenfol- ge aufgelistet werden. Der Leser kann Kommentare zu den Einträgen verfas- sen. Daraufhin kann sich eine Gruppe an Interessierten herauskristallisieren, die die gleichen Ziele verfolgen. So werden von Profi-Gruppen oftmals in- teressante Marktveränderungen ent- deckt und gehandelt. Podcasts und screencasts: Bezeichnen das Veröffentlichen von Audio- und Videodateien im Internet zu Finanz- analysen, Live Marktkommentaren und Spekulationen. Soziale Trading-Netzwerke: Stellen soziale Beziehungen im Internet dar. Sie bieten den Mitgliedern die Mög- lichkeit, sich in Gruppen beziehungs- weise Communities untereinander auszutauschen. Social daytrading: Bezeichnet das gemeinsame Traden mit Internet- Partnern. Die Teilnehmer können über Online-Chats, Voice-Recordings sowie Videokonferenzen via Desktop mitei- nander kommunizieren. Trading wird nicht mehr im Alleingang gemeistert, stattdessen beobachten mehrere Tra- der die verschiedenen Entwicklungen am Markt und nehmen gemeinsam interessanteste Chancen wahr. social Bookmarks: Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit zur Speiche- rung und Kategorisierung relevanter Links. Dadurch werden Online-Infor- mationen gebündelt und deren Inhalte gezielt an die Benutzergruppen über- mittelt. Analysen und Media-sharing Platt- formen: Trader stellen auf Online Ser- vern und Speicherplattformen Medi- endaten, wie beispielsweise Charta- nalysen und Tradingvideos anderen Lesern zur Verfügung. Somit entsteht eine gigantische Open-Source Wis- sensplattform, deren Wissensstand Bücherniveau hat. Falls Sie Interesse daran haben sollten, Trading 2.0 näher kennen zu lernen können Sie unsere Seminare besuchen oder ein Coaching buchen. In den Seminaren werden wir ausführlich auf die praktische Umsetzung dieser Technologien eingehen! Gutes trading wünscht Valentin Rossiwall
"Die Untersuchung der Ertragskraft aller taiwanesischen Daytrader liefert ernüchternde Ergebnisse: In einem typischen 6- Monats - Zeitraum verloren durchschnittlich merh als alch von zehn Daytradern Geld. Allerdings gab es eine sehr kleine Grußße mit guter Performance, die es schaffte, kontinuierlich Gewinne zu erzielen. Diese Grußße hatte eine durchschnittliche Rendite von 0,62% pro Tag, die ausreichten, um ihre Trading- Kosten zu decken." Zeitraum: 1995-1999 Referenz: Barnger et al. 2005a
Eine interessante Frage die mir jetzt mehrfach gestellt wurde ist folgende: Zitat: Hi Philipp, ich trade jetzt seit einiger Zeit aber schaffe es nicht Gewinne zu machen...meine Kommissionen sind einfach zu hoch denke ich sodass ich einfach nicht vom Fleck komme...was kann ich tun? Ich habe ein 10.000 Euro Konto. [...] Gruß, Sebastian Interessantes Problem den ich kenne es aus dem letzten Jahr auch gut! Wie schafft man den Spagat zwischen Profitabilität und Risiko? Ich habe diese Frage für mich letztes Jahr so beantwortet: Kommissionen sollten nicht mehr als <= 3% des Trades ausmachen Trade Frequenz in Seitwärtsphasen senken bzw. die Positionsgrößen an eine Rage-Trading Strategie angleichen um diese 1-2% zu erreichen Nur "gute" Setups Traden wenn man ein diskretionäres System handelt Konstant das Risk-Management einhalten es sei denn das Setup erlaubt eine Variation des Tradegröße (Z.b. Kombination aus Breakouts, großem Volumen etc.) In Trendigen Märkten tradet es sich daher besser weil die Trades ggf. sofort in die gewünschte Richtung laufen und eweniger Whipsaw-Verluste anlaufen. Simple Trading Mathematik bestätigt die Tatsache das wir (wenn wir mit R-Vielfachen agieren) Serien haben werden und die Kommissionen hier nicht mehr als 3% des Trades ausmachen sollten. Bsp. 10 Trades mit 1% Risk bei einem 40k Konto = 400 Risk / Trade. Davon Bsp. 14$ für den Roundturn = 3.5% / Trade gemessen am Risk. In 10 Trades sind das 10 x 3.5% / Trade == 140$ / 10 Trades mit 1% Risk. Wenn in diesen 10 Trades aber nur 250 oder so verdient wird bringt das alles nix! Welche Optionen haben wir also: Weniger Traden wenn die Commissions 3.5% sind 10 Trades / Tag in Aktien geht dann nicht wenn der Durchschnittsgewinn bei ca. 100$ liegt. Daher "besser Setups" traden dort aber das Risiko erhöhen um von Trends zu profitieren Daytrading dann eher erst ab Konten von mindestens 30 - 40k um genug Puffer zu haben (oder mini-futures wegen den kleineren commissions Ergo: Höhere Trefferquote weniger Trades. Sonst stirbt man im Kampf gegen die Windmühlen. Jeder Trade sollte mindestens das 10-Fache der Commissions verdienen! Mindestens.... Trader mit kleinen Konten haben es also schwer. Ihnen fehlt das Kapital um die teuren (gerade bei CFDs) Transaktionskosten zu bezahlen und gleichzeitig profitabel zu sein. Der "Aufwand" lohnt dann einfach nicht. Nun würde mich interessieren was Ihr für Strategien habt um genau dieses Problem zu lösen. Die wenigsten werden Prop-Trading betreiben und Cent-Beträge zahlen. Daher ist das eine Überlegung die jeder Trader in seine Handelsystem eingebaut haben sollte.... Macht Euch also bewusst an welchen Stellschrauben gedreht werden muss um die Profitabilität zu erhöhen und vor allem WANN an diesen Stellschrauben gedreht werden muss (Stichwort: Marktphasen und Zeitebenen). Es macht keinen Sinn eine Swingtrading-Strategie im Daytrading auf dem 5min Chart zu verwenden. Hier müssen einfach unterschiedliche Handelsstile her. Jeder Trader sollte sich dieser Bedingung bewusst sein! Mit welcher Strategie und Zeitebene man am besten traden kann muss jeder für sich selbst wissen.... Ich bin gespannt auf eine fruchtbare Diskussion....! Philipp
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Seit Anfang des Jahres sind die Märkte durchgestartet. Für alle die seither Investments gekauft haben läuft es super. Positionstrader die auf der Longseite gehandelt haben dürften auch gut profitiert haben. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten sehr viele Möglichkeiten gesehen, UNGLAUBLICHE Renditen mit Trendtrades zu machen hätte man hoch gehebelte Positionen einfach laufen lassen. Ein paar Namen: Zucker ETC, Tom Tom, Hardford, Brunswick, Infineon, Immofinanz,Apple, CBK. Einige Trends haben wir schön mitgenommen, jedoch hätte noch VIEL VIEL mehr drinnen sein können wenn man noch disziplinierter auf den Chart hört. Ein Beispiel sind die Trades die wir Anfang August in der Commerzbank aufgebaut haben. Damals wollten wir eine Kernposition halten, haben jedoch bei kurzfristiger Schwäche die Positionen auch mit Gewinn vekauft. Hätte man diese Positionen bis heute gehalten hätte EIN EINZIGER TRADE NUR IN DER COMMERZBANK ca. 40000 EURO gebracht. Was passiert wäre, wenn wir das mit mehreren Trendtrades gemacht hätten möchte ich an dieser Stelle gar nicht ausrechnen. Ich weiß EIGENTLICH, dass man diese Positionen nicht verkauften darf hat es aber trotzdem gemacht. Wir wollten Gewinne realisieren und auf dem Konto sehen. Ja es waren auch schöne Gewinne dabei, das steht außer Frage. Gewinner zu früh zu verkaufen kann jedoch auf Kosten von noch viel größeren Gewinnen gehen. Was bleibt uns sonst als Trader übrig als Gewinner zu halten und Verlierer zu verkaufen? Wir können die Zufkunft ja nicht vorhersehen. Das Ziel ist eine gehebelte Kernposition im schönen Aufwärtstrend zu kaufen und zu halten. Auch wenn auf dem Konto abgefahrere Buchgewinne da sind wollen wir den Trade nicht verkauft wenn auf der übergeordneten Zeitebene der Trend intakt ist. Da kann NTV schreiben was er will, es können am 15 minuten Chart Divergenzen auftreten es ist uns egal. Wir hören auf den Chart. Und ja, es kann sein, dass Buchgewinne in der Höhe von mehreren tausend Euros wieder verschwinden und wir uns ärgern. Das gehört zum Spiel. Willkommen beim Trading. Ich weiß nicht was passieren wird und konzentriere mich auf das aktuelle Chartbild. Doch sollte die Finankrise ein Fake sein, die Märkte einen weiteren Bullenmarkt hinlegen und wir halten NUR EINE POSITION GEHEBELT bis zum Alltime High verdienen wir richtig dickes Geld. Und was im Endeffekt zählt ist, ob wir Geld verdienen. Erfolg ersetzt alle Argumente. Lets make it happen! Gebloggt mit Flock Browser