Eben habe ich einen Blick auf die 1 Jahresperformance der wichtigsten Assets geworfen und Sie zeigt uns deutlich das letztes Jahr die Preise für Rohstoffe starkt gestiegen sind. Jahresperformance der Futures: Dort erkennt man, dass fast alle Rohstoffe enorm starke Trends zeigen. Baumwolle, Palladium und Silber an der Spitze, den einzigen Ausreisser zeigt Natural Gas. US- Staatsanleihen zeigen relative Schwäche und befinden sich seit längerem im Abwärtstrend. Auch der Dollar war letztes Jahr schwach. Ein interessanter langfristiger Trade ergibt sich für uns sobald wir nachhaltige Stärke in Natural Gas finden, d.h. höhere Hochs und der Beginn eines sauberen Aufwärtstrends wären hier wichtig um Long Einstiege zu wagen. Als Trader müssen wir immer aufmerksam bleiben und uns bei Anzeichen einer Trendwende auf die andere Seite stellen. Die letzten Monate floss sehr viel Kapital in Rohstoffe und Equities. Langfristig nähern sich Anleihen wichtigen Unterstützungslevels die wir genau beobachten werden um dort eine mögliche Trendwende zu finden. Der Trend hin zu Rohstoffen zeichnet sich nicht nur in den Anstiegen der Rohstoff – Futures ab, sondern wird auch auf die Währungen übertragen. In der 1 Jahresperformance der wichtigsten Währungen sieht man, dass die stärksten major Währungen der Australische Dollar und der Neuseeländische Dollar sind. Rohstoffwährungsländer? Wer einen genaueren Blick auf die Währungen wirft kann hier auch den Zusammenhang zwischen steigenden Preisen der Rohstoffen und der Performance der wichtigsten Währungen erkennen. Steigen die Preise der Güter die im eigenen Land produziert werden wirkt sich das positiv auf das Land und damit auf die Währungen aus (Unternehmen können eigens produzierte Güter sehr profitabel Exportieren). Ein kurzer Blick auf die stärksten Währungen/Länder: Der Australien Dollar (Kürzel AUD) an der Spitze: Australiens Förderung von Bodenschätzen neben der Fleisch- und Wollproduktion ist der wichtigste Wirtschaftszweig und damit ist auch Australien ein „Rohstoffland“. Obwohl inzwischen die herstellende Industrie sowie Dienstleistungen die Wirtschaft dominieren, ist die Produktion von Kohle, Eisenerz, Gold, Diamanten, Uran, und anderen Mineralien für die Wirtschaft von großer Bedeutung. In Kanada (CAD) ist der Anteil der Urproduktion, also des primären Wirtschaftssektors überdurchschnittlich hoch, was auf den Reichtum an natürlichen Ressourcen zurückzuführen ist. Kanada deckt etwa 20 % des Weltbedarfs an Nikkel und besitzt mit rund 24 Milliarden Tonnen die größten Erdölreserven nach Saudi-Arabien und verfügt über 10 % des weltweiten Waldbestands, dazu bedeutende Vorkommen von Schwefel, Aluminium, Gold, Blei, Kohle, Kupfer, Eisenerz, Kaliumkarbonat, Uran und Zink. Neuseeland (NZD) ist auch bekannt als Agrarstaat, in dem der Großteil der Einnahmen aus dem primären Sektor kommen. Wer sich noch wundert warum der Schweizer Franken unter den Top Währungen ist, der sollte wissen das der Schweizer Franken historisch als sicherer Hafen bezeichnet wird und fast null Inflation bietet. Weiters gibt es in der Schweiz eine gesetzliche Pflicht dass 40% der Währung in Gold Reserven gesichert werden. Good Investing & Trading! Valentin Rossiwall
Dieser Post entsteht während ich am WE meine Charts durschaue....nachdem Öl Bereits ein neuen 25 Monats-Hoch ausgebildet hat interessieren mich vor allem die Commodity-ETF(N)s. Der $DYY ist ein solcher...und das Chartbild ist interessant: wir stehen kurz vor einem Ausbruch über die 10$ Marke. Zuerst der Wochenchart, dann der Tageschart....nächste Woche schaue ich mir den Intradaychart genau an und sobald am Keylevel das Tape stark ist (bleibt) baue ich mir hier eine Swingposition auf.
Heute habe ich einen langfristigen Öl Chart mitgebracht. Als Rohstoffbulle wie ich es bin ein sehr interessanter Chart: Er geht von den 60ern bis 2005. Jetzt steht das Öl bei ca. 80$. Was passiert wenn man es schafft eine Kernposition über die nächsten Jahre zu halten und das Öl macht nur anähernd eine Rally wie in den 80 ern? Ach ja, sieht das Öl verglichen mit den historischen Kursen günstig oder teuer aus? Die Hautpgründe für einen Anstieg sehe ich darin, dass Öl eine begrenzte Ressource ist und Emerging Markets zunehmend mehr Öl nachfragen. Ps.: Wer auf diesen Zeitebenen ÖL Investieren will braucht sehr viel geduld. Derweil bleiben wir beim Öl Trading, doch wenn der Anstieg kommt sind wir auf Uptrends vorbereitet!
Börsencrash, Bankenpleite, Finanznot – die Schreckgespenster der Anleger an der Börse sind allgegenwärtig. Die Prognosen der Wirtschaftsexperten für die kommenden Jahre sehen düster aus. Die Griechenland-Krise führte uns die Zerbrechlichkeit des Wirtschaftssystems deutlich vor Augen. An der Börse macht sich Unsicherheit breit, die Anleger sind beunruhigt. Dafür gibt es gute Gründe. Spätestens nach der letzten großen Krise ist nur noch eines sicher: Die Geldanlage in Form von Wertpapieren an der Börse, die inflationssicher ist, gibt es nicht.
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