Heute auf der Preconference um 14:30 In diesem Pre-Conference Workshop bereitet sich Philipp Schröder gemeinsam mit Ihnen auf den Markt vor und zeigen Ihnen dann live, wie sie ihn handeln. Interessanterweise herrscht die gängige Meinung, dass Daytrading der risikoreichste Trading-Stil ist. In volatilen Marktphasen ist jedoch das Gegenteil der Fall: Als Day Trader können Sie mit geringerem Risiko mehr verdienen. Auf der anderen Seite haben Sie als Swing Trader die Chance, mehrere hundert Prozent an Bewegungen in Aktien mitzunehmen. Allerdings müssen Sie wissen, wann Sie welche Strategie einsetzen sollten. Philipp Schröder zeigt Ihnen, mit welchen Tools und aktuellen Strategien Sie erfolgreich handeln können. Um das Seminar so praxisorientiert wie möglich zu gestalten, spielt er dabei mit Ihnen die tägliche Handelsroutine durch. Das Seminar richtet sich an Day Trader und solche, die es werden wollen, sowie an Swing- und Positions-Trader, die ihre Positionen intraday hedgen möchten. Philipp Schröder gibt Ihnen die Möglichkeit, ihm bei der täglichen Handelsroutine über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen. Ziel des Seminars ist es, an Ihren Trading-Fähigkeiten zu arbeiten, Struktur und Planung in Ihr Trading zu bringen und konkrete Handelsstrategien für Aktien und Futures zu entwickeln. Weiter Infos zu dieser Veranstaltung hier: http://www.wot-messe.de/seminare/details/308 Alle weiteren Seminare von Philipp und "Iron Trader" Valli: Livetrading auf der Hauptbühne am Freitag ab 14:30 Traden wie die Profis: Strukturierte Marktvorbereitung & Handelsstrategien für die US-Märkte Datum: 21.10.2011 | 10:00 - 11:40 Uhr | Preis: 39.00 Euro Day- oder Swing Trading? Passen Sie Ihre Strategie dem Markt an! Datum: 20.10.2011 | 14:30 - 18:00 Uhr | Preis: 249.00 Euro Professionelle Tools für besseres Trading Datum: 22.10.2011 | 14:00 - 15:40 Uhr | Preis: 39.00 Euro http://www.wot-messe.de/site/referent/289
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Marc Faber, der den Börsencrash 1987 vorausgesagt hatte, hat heute erklärt, dass er den Eindruck hat, dass man in den Japanischen Markt wieder kaufen kann. Auch Philipp und ich glauben, dass der Japanische Markt eine gute Investitionsmöglickkeit für 2011 und 2012 darstellt. Der Japanische ETF für Japan ist EWJ. Im Moment handelt er bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20. Wenn der Yen-Wert gegenüber dem Dollar und dem Euro fällt, werden sie noch besser aussteigen. Die Profite der export-gestützten Konjunktur werden dann ansteigen. Ihr Handel mit China wächst stetig und außerdem werden sie zunehmend in Yen bezahlt, was einen großen Vorteil für das exportierende Land bedeutet. Weiters wurden auch die Handelsabkommen mit Indien gesteigert. Ihre Schulden sind einigermaßen isoliert, da sie vornehmlich von Japanischen Staatsbürgern getragen werden, ähnlich wie in Italien, nur in größerem Ausmaß. Die Popularität des Japanischen Premierministers Naoto Kan nimmt zwar stetig ab seit er als früherer Finanzminister an die Macht gekommen ist, für Japan hat das aber durchaus Tradition – Die Popularität fällt nach der Wahl stark ab. Wenn sie es schaffen, den 20-Jahres Zyklus zu durchbrechen und ihre Produktionsfertigkeiten wiedererlangen, kann es gut sein, dass wir eine wirkliche Bewegung sehen werden. Dennoch stellen Deflation, der Yen und das Investment-Klima eine Art Gegenwind dar. (Sie fühlen sich sehr wohl mit Cash in den Bilanzen und sind nicht dazu bereit Geld zu lächerlich niedrigen Sätzen für Investments zu leihen.) Die Finanzen sehen wieder besser aus nach dem Ausverkauf des Kapitalbedarfs von Basel und steigen seit Anfang November wieder an. Technisch gesehen haben wir es mit einer 15 Jahre alten Unterstützungslinie zu tun, die lange genug gefestigt wurde, um ein nettes Break nach oben hervorzubringen könnte, jetzt wo einige der fundamentalen und Makroökonomischen Probleme gelöst werden konnten. Der EWJ steht derzeit bei 5.5% für dieses Jahr, nachdem Marc Faber ihm nun aber die Prognose des Outperformers erteilt hat, könnte er noch viel höhere Preise erreichen. Hier der Chart des japanischen ETF's EWJ:
Wo ist das Top? Der Markt auf Crack dank Ben und QE .Charttechnik und Momentum "It's incredible how strong market is", "@daytrading__de dude this markets is almost impossible to short. you have to take your profits right away. it's so annoying". So und ähnlich verlaufen seit wenigen Tagen unsere kurzen Chats mit befreundeten Traderkollegen aus den USA. Wichtigste Tradingregel: Top- und Bottomfishing lohnt nicht! Trotzdem reiben wir uns regelmäßig die Augen wenn bei der Marktvorbereitung der S&P Future schon wieder neue Hochs ausgebildet hat und wichtige Technische Levels problemlos durchschritten werden. "The market climbs a wall of worry". von Sorgen allerdings kaum eine Spur. Die Rally scheint fundamental entkoppelt denkt man nur an die desolate Haushaltslage der USA, den Arbeitsmarkt, Inflation usw. Doch die Unternehmen verdienen gutes Geld und an der Börse zählt nur eines: Die Zukunft. Und diese Zukunft scheint für die Anleger rosig. Fakt ist allerdings auch, dass uns aus der Erfahrung mittlerweile mit jedem mittelfristigen Longtrade ein ungutes Gefühl einer möglichen Marktkorrektur einhergeht. Gut - als Daytrader tangiert uns das herzlich wenig doch wollen natürlich auch wir die ein- oder andere Position mit über die Nacht nehmen. Gebannt schauen wir daher nach Warnsignalen für eine mögliche Trendumkehr oder zumindest ein temporäres Ende des Aufwärtstrends der letzten Monate wenn es darum geht bei Trades "die Hände vom Steuer zu nehmen" (vgl. Daytrading). Wie kann ich als Trader das Momentum einer Rally bewerten? Momentumindikatoren eignen sich besonders für die Bewertung von Preisbewegungen. Wendet man diese dazu noch auf großen Zeitebenen an, lässt sich die "Gesundheit" eines Trends gut bewerten. Nutzen lassen sich hier z.B. "Momentum" oder "Rate of Change". Aus Investopedia: Rate of Change bewertet 2 Variablen gegeneinander. In der Standardeinstellung den letzten Closingpreis (Y) sowie den Closingpreis von vor x Tagen (Yx) (Perioden) in folgender Berechnung: Rate of Change = 100 (Y/Yx). So ergibt sich eine "Qualität" der letzten Preisbewegung die alleine wenig aussagt in Kombination und besonders im Verhältnis zur Preisentwicklung allerdings umso wertvoller ist. So lassen sich über Divergenzen (bullish/bearish) praktische nutzbare Informationen erschließen: Bildet der Preis ein neues Hoch welches von einem Momentum-Indikator nicht besätigt wird so sprechen wir von einer "bearishen Divergenz". Eine "bullische Divergenz" beschreibt das Gegenteil. Schön zu sehen im SPY-Chart (Wochenchart s.o.) Wo stehen wir heute? Wer unser Buch (Daytrading. Schnell, schneller Scalping) gelesen hat, erkennt im Kapitel über Handelsstrategien schnell unsere Vorliebe für Oszillatoren wie den RSI und seine Verwendung als Momentumindikator. Wir gehen nun noch einen Schritt weiter und suchen nach Divergenzen zwischen Preis, ROC und RSI um Signale noch besser zu filtern. Am Monatschart des SPY erkennt man so deutliche "Action-Zonen" in denen es für Swingtrader spannend wird. kombiniert mit simpler Technischer Analyse lassen sich so vielversprechende Tradingsetups finden und Swingtrading-Einstiegen präzesieren. Fazit: So wie es aussieht wird diese Rally noch anhalten. Das 61.8% Retracement wurde deutlich überschritten und der Weg zur nächsten, wichtigen Chartmarke ist frei. Die befindet sich allerdings erst bei ca. 143 (und dann bei 155).