Ein interessantes Chartbild bietet uns der Gold Future ($GC_F) oder der entsprechende ETF $GLD. Gestern haben wir noch über Korrelationen gesprochen und jetzt sieht es fast so aus als würde sich die Korrelation von "Gesamtmarkt" (Aktienmarkt) und Gold auflösen. In den letzten 2 Tagen partizipierte Gold nicht wie vorher von der Rally in den Equities. In der Tat sehen wir am Tageschart erste Warnsginale" für die Bullen: Das Momentum der Aufwärtsbewegungen (Wellen) nimmt ab! EIn Indikator um das zu messen ist der "Rate of Change" Indikator. In kombination mit Technischer Analyse á la Trendkanälen etc. ein mächtiges Tool (leider kein gutes timing-Instrument...) um das "Ende" von übergeordneten Bewegungen zu messen. Schulter Kopf-Schulter Formation Aufwärtstrendbruch Equity-Korrelation wird kleiner. Ich bin gespannt wann wir eine größere Korrektur im Gold sehen werden....Zeit wird es ja mal...! $GLD vs. $SPY - Korrelation:
Eigentlich haben wir einen langsamen Freitag erwartet - kaum News, juedischer Feiertag in den USA....wir waren schon auf das Wochenende eingestellt.Doch ploetzlich kommt der Alarm in $RIG auf den Handelsschirm: Am Tageschart habe ich mir bereits letzte Woche einige Alarme gesetzt und heute war es dann endlich soweit: $RIG bricht das 56er Chartlevel und nimmt gleich Anlauf auf neue Hochs am Tageschart: Intraday haben wir eine Bewegung von 56.05 bis 60 mitnehmen koennen. Super fuer einen Daytrade! Der hat definitv die Woche bereichert! Hier der Intradaychart: Die News: $RIG gibt bekannt dass die Verantwortung an der Oelplattform-Katastrophe im golf von Mexiko weniger gross ist als bisher angenommen. Daraus resultieren geringere Reparationszahlungen und das freut die Anleger offensichtlich! Ein schoenes Wochenende wuenschen Valentin und Philipp aus NYC!
Chartpatterns gehören zum Grundwissen eines jeden Traders. DIe CME Group hat ein schönes Video-Tutorial zusammengestellt. (Englisch). Das Video findet sich hier: Happy Trading, PHILIPP
In den letzten Monaten habe ich immer mehr feststellen müssen, dass die genaue Technische Analyse von Aktienwerten immer schwieriger wird: es gibt unheimlich viele Fehlsignale - besonders Ausbrüche! Ich habe mich gefragt warum das so ist und gestern Abend mit einem befreundeten US Trader telefoniert - zwar wegen etwas anderem aber wir kamen darauf und er denkt, dass high frequency trading algorhithmen (HFT) dafür verantwortlich sind. In a nutshell: HFT wird genutzt um Rabatte auf die Ordergebühren zu bekommen und nur wenige Cents aus einer Bewegung mitzunehmen und Liquidität in den Markt zu bringen. Investopedia: Investopedia explains High-Frequency Trading - HFT High-frequency trading became most popular when exchanges began to offer incentives for companies to add liquidity to the market. For instance, the New York Stock Exchange has a group of liquidity providers called supplemental liquidly providers (SLPs), which attempt to add competition and liquidity for existing quotes on the exchange. As an incentive to the firm, the NYSE pays a fee or rebate for providing said liquidity. As of 2009, the SLP rebate was $0.0015. Multiply that by millions of transactions per day and you can see where part of the profits for high frequency trading comes from. The SLP was introduced following the collapse of Lehman Brothers in 2008, when liquidity was a major concern for investors. Diese HFT Programme sorgen dafür das mehr Marktrauschen entsteht - vorallem Break-outs ohne Momentum. Hier fallen wir "klassische" Analysten oft rein. Ich begegne diesem Problem indem ich mehr und mehr auf das Level 2 schaue wenn es zu Ausbrüchen kommt um Bestätigung für follow-through Momentum zu bekommen oder false-breaks zu entlarven. Weitere Informationen: http://www.nytimes.com/2009/07/24/business/24trading.html http://www.investopedia.com/ask/answers/09/high-frequency-trading.asp