Wenn man sich nach einem sinnvollen Tradinginstrument umschauen möchte, sieht man meist vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten und zu jeder Möglichkeit tausende Anbieter, die einem eine Plattform andrehen wollen. Wenn man sich in diversen Foren schlau lesen will, gibt es auch hier keine klare Meinung. Es kommt wohl wie fast immer eben drauf an. Die meisten "Profis" handeln glaube ich die Futures. Die Futures wurden mir in der Banklehre mal kurz näher gebracht, ich hab mich damit auch etwas beschäftigt. Ohne es genauer zu wissen, glaube ich aber, dass die relativ heftig zu handeln sind (man kann da ja mehr verlieren, als man eingesetzt hat, oder?). Die einzige angebliche alternative die ich bis jetzt gefunden habe, sind CFDs. Mit kleinen Konten kann man schon handeln und das Pricing ist immer fair und vor allem nachvollziehbar. Aber hier sind die Unterschiede zwischen den Wettbewerbern riesig. Und welche Konditionen nun wirklich wichtig sind, und welche zu vernachlässigen sind, ist mir schleierhaft. Ich weiß nur soviel: Der Spread sollte klein sein, der Zins für den benutzen Kredit natürlich auch, und Ordergebühren sollte es keine geben bzw. sollten sehr klein sein. Stimmt das soweit, oder gibt es noch andere wichtige Faktoren? Das ganze hängt sicherlich auch davon ab, welche Strategie ich verfolge und welche Kontogröße ich habe. Das mit der Strategie weiß ich noch nicht so genau, aber mein Konto wird zu den kleinen zählen. Vermutlich müsste ich eher Währungen und Indizes handeln, da hier glaube ich die Konditionen am günstigsten sind. Und zu günstigen Kondtionen bin ich mit kleinem Konto besonders gezwungen. Mit welchen Instrumenten habt ihr denn damals angefangen und mit was handelt ihr aktuell? Würdet ihr heute etwas anders machen als damals? Würde mich über einige Erfahrungen freuen! Viele Grüße, turtle2010
Die Frage alle Fragen, die einen angehenden Trader wahrscheinlich am meisten quält, ist die Frage nach der Größe. Gemeint ist natürlich die Größe des Kapitals, das man aufbringen muss, um sinnvoll an der Börse handeln zu können. Diese Frage stellte bzw. stellt sich auch mir. Natürlich habe ich mich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt, allerdings konnte ich nie eine brauchbare Antwort finden. Zunächst einmal ist klar, dass eine gewisse Kontogröße unverzichtbar ist, denn je niedriger das Kapital, desto mehr schlagen die Transaktionsgebühren (und evtl. weitere Gebühren?) auf die Performance durch. Daneben muss man noch Unkosten für Software und dergleichen decken. Wo ist hier die Schwelle? Um diese Frage beantworten zu können, ist wahrscheinlich auch die eigene Erwartungshaltung sehr wichtig. Ich persönlich möchte zumindest zu Beginn noch nicht vom Trading leben können. Daher brauche ich nicht unbedingt hohe Gewinne, die meine Lebenshaltungskosten decken. Am wichtigsten ist für mich am Anfang die Erkenntnis, ob ich Strategien umsetzen kann und dauerhaft zumindest keinen Verlust einfahren werde. Wenn ich mich nach einiger Zeit beim Traden wohl fühle, kann ich immernoch mein Kapital aufstocken. Ich lese immer wieder, dass 10.000€ schon nötig seien, 5.000€ würden auch reichen, aber dann wäre es sehr, sehr schwer. Ist das so? Andere erzählen gelegentlich, mit 1000€ hätte es auch funktioniert. Daher die Frage: Wieviel Geld brauche ich, damit ich mir sicher sein kann, eine Chance zu haben? Mir ist klar, dass zur Beantwortung der Frage wahrscheinlich auch der Markt und die Strategie, die ich handle, entscheind sind. Gerade am Anfang gibt es viele Fragen, die sich aufeinander beziehen. Irgendwo muss man mal anbohren. Das habe ich hiermit versucht. Sollten sich in der Diskussion auch andere Themen ergeben, werde ich so bald wie möglich darauf eingehen! Viele Grüße, Turtle2010
Für s Wochenende ein Video von John Wooden, dem bekannten Basketballcoach aus den USA.
Erfolgreiche Menschen haben bestimmte Eigenschaften die sie zu dem machen wer sie sind. So auch der US Top - Trader Marc Greenspoon. Auf der Seite von B. Steenbarger habe ich etwas Interessantes dazu gelesen: M. Greenspoon doesn't speak at conference events or advertise himself as a guru. What he does do is trade every day of the week, average between 50 and 100 trades per day in the equity indexes, and make millions of dollars a year. Not just one year or two years, but year after year. He doesn't trade with a mechanical system, and he doesn't trade with quantitative research. Nor does he manage a portfolio. He trades with his mouse and his computer, accounting for several percent of the day's total volume all by himself. Marc called me (B. Steenbarger) on Friday and asked, "What are you doing today?" He wanted to set up a meeting. What did he want to meet about? He wanted to review his first quarter performance and set goals and take specific steps to improve during the second quarter. Not that his first quarter was bad. He made a significant amount of money, certainly in keeping with his past earnings. But he knows he can do better. That's one of Marc's defining features. He's not just an expert trader; he's a continually improving trader. Die Fähigkeit sich konstant verbessern zu wollen unterscheidet Profis von Amateuren. Aus der Betriebswirtschaft kennt mancher vielleicht die japanische Managementphiliosophie "KAIZEN". KAIZEN (= 改善, Veränderung zum Besseren) ist eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie, die das Streben nach ständiger Verbesserung zu ihrer Leitidee gemacht hat. In der Industrie wurde dieses Konzept zu einem Managementsystem weiterentwickelt. Könntest du dieses Konzept auch für dich persönlich einsetzen um besser zu werden? Amerikanische Management Trainer wie Anthony Robbins haben diese Idee übernommen. Das Motto lautet statt Kaizen "CAN I ?" - Constant And Neverending Improvement. Was kannst DU besser machen? Wie kannst du TÄGLICH an deinem Trading etwas verbessern? Welche Schritte kann ich setzten um profitabler zu werden? Was kann ich noch heute tun? “I know the price of success: dedication, hard work, and an unremitting devotion to the things you want to see happen.” Frank Llloyd Wright Valentin R.