Was ist Trading?

Trading (englisch für: Durchführen von Handelsgeschäften) ist eine Spekulationsart an der Börse, bei welcher (Tages-)Schwankungen von Preisen ausgenutzt werden.

Dabei werden Wertpapiere (z.B. Aktien), Derivate (z.B. “Futures“) oder Währungen innerhalb eines kurzen Zeitraums gekauft und wieder verkauft (Unterschied zum längerfristigen “Investment / Investing”).

Beim Trading versucht der Spekulant (Trader), von Preisveränderungen zu profitieren. Diese Art der Spekulation ist hochriskant und kann innerhalb kurzer Zeit zu großen Profiten, aber ebenso auch zu immensen Verlusten führen.

Aufgrund der je nach Wertpapier teilweise sehr kleinen Bewegungen wird beim Trading oft mit einem “Hebel” gearbeitet. Dabei werden Teile der Käufe durch kurzfristige Kredite, die sogenannte Margin, finanziert. Da ein Großteil der Märkte von Tradern kurzfristig gehandelt werden, wäre der Handel ohne Hebel nicht interessant. Ein Grund ist, dass bereits die Transaktionskosten (also die Gebühren die beim Kaufen und Verlaufen enstehen) einen profitablen Handel unmöglich machen würden.Der Hebel ermöglicht einem daher, ein Vielfaches seines Kapitals einzusetzten und schon kleinen Kursbewegungen zu profitieren.

Die Verwendung eines Hebels beim Trading bedeutet aber auch, dass es größere Risiken gibt. Daher ist beim Trading ein sauber ausgearbeitetes Risikomanagement sehr wichtig.

Beliebte Märkte die Trader zum handeln nutzen:

Forex, Foreign Exchange: Handel mit den Währungen der Welt
Aktien, vor allem an elektronischen Handelsplätzen iwe NASDAQ, XETRA, NYSE
Commodities (Waren und Rohstoffe ) z.B. Zucker, Kaffee, Gold, Öl
Rentenmarkt auch Anleihemärkte oder Treasuries genannt: z.B. Staatsanleihen, Rentenpapiere

Beliebte Instrumente:

Futures. elektronisch gehandelte Terminkontrakte, die z.B. an der CME oder an der Eurex gehandelt werden.
CFD (Contract for Difference)
Optionsscheine
Zertifikate


Weiter Informationen zum Trading:

http://de.wikipedia.org/wiki/Daytrading
http://de.wikipedia.org/wiki/Trading_(Wertpapierhandel)

Tools & Broker:

Wir handeln mit verschiedenen Brokern. Unser Favorit im deutschsprachigen Raum ist Wh-Selfinvest. Hier bekommt ihr ein Gratis Demo Account.

Was ist Investing/langfristiges Trading?

Der Großteil der Methodik beruht auf dem Gedanken des Value und Growth Investing, wobei ich wir uns vom kategorischen Anlagedenken verabschiedet haben. Beim Value Investing geht es konkret um die Suche nach unterbewerteten Unternehmen. Darüber hinaus sollte ein Unternehmen über ein herausragendes Geschäftsmodell verfügen und möglichst hohe Wettbewerbsvorteile haben. Bei Value-Investoren steht eher die Bewertung des Unternehmens im Vordergrund. Aus diesem Grund reicht es Value-Investoren nicht nur, wirklich gute Unternehmen zu suchen und dann zu kaufen. Hat man ein interessantes Unternehmen gefunden, wird dessen zukünftige Ertragskraft in Relation zur aktuellen Bewertung des Unternehmens gesetzt. Nur wenn der aktuelle Kurs zu einem deutlichen Abschlag zum inneren Wert des Unternehmens notiert, wird sich ein disziplinierter Value-Investor engagieren. Dieser Abschlag ist die sog. „margin of safety“, also die erforderliche Sicherheitsmarge für ein Investment. Je nach persönlicher Ausrichtung des Investors beträgt sie bis zu 50%, in seltenen Fällen mehr. Die Sicherheitsmarge ist das zentrale Anlagekonzept beim Value Investing.

Die hier vorgestellten Strategien und Werte sind eine Kombination aus Value Investing, Growth Investing, Guerilla Investing, Antizyklischem Investieren, Fundamentaler Analyse, Asset Allocation und Risikomanagement, Technischer Analyse, Marktgespür, Betriebswirtschaftlicher und visionärer Betrachtung von Unternehmen, Makroökonomischen Entwicklungen und Trends in den Rohstoffmärkten.

John Templeton hat sein erstes Vermögen gemacht, indem er Unternehmen kurz vor dem Konkurs in den 30 er Jahren aufgekauft hat, als alle anderen Angst hatten zu kaufen. Wenn man nicht kauft wenn Aktien im Keller sind, wann will man dann kaufen um eine Beteiligung an einem Unternehmen günstig zu bekommen? Auch Warren Buffet investieren nach dem Prinzip „kaufe billig und verkaufe teuer“.

Benjamin Graham schreibt dazu in seinem Buch „der intelligente Investor“:

„Man solle sich vorstellen, einen Anteil an einem privaten Unternehmen im Wert von beispielsweise 1.000 Euro zu besitzen. Einer Ihrer Partner ist der liebenswerte Mr. Market. Dieser erzählt Ihnen jeden Tag, was Ihr Unternehmensanteil in seinen Augen wert ist und bietet Ihnen an, zu diesem Preis ihm entweder Ihren Anteil zu verkaufen oder Ihnen seinen Anteil abzutreten. An machen Tagen erscheinen seine Ideen zum Anteilswert Ihres gemeinsamen Unternehmens unter Berücksichtigung der geschäftlichen Entwicklung sowie seiner künftigen Aussichten plausibel. Auf der anderen Seite gehen oftmals der Enthusiasmus oder die Angst mit Mr. Market durch, sodass Ihnen die Anteilswerte, die er Ihnen vorschlägt, dümmlich erscheinen.“

Beim Growth-Investing handelt es sich um eine Strategie, bei der Investoren auf der Suche nach Unternehmen sind, die sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft durch ein starkes Wachstum charakterisiert sind. Dabei spielen fundamentale Daten wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eine untergeordnete Rolle, da angenommen wird, dass das starke Wachstum eine Steigerung des Gewinns mit sich bringt. Folglich sinkt die Höhe des KGV.

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